Effektive Mitarbeiter: Homeoffice kann gesund sein

Die Arbeit in den eigenen vier Wänden zu verrichten, kann ein großer Gewinn für den Arbeitgeber sein. Wer seinem Angestellten so viel vertraut, eine Zusatzvereinbarung über Homeoffice-Phasen im Arbeitsvertrag zu verankern, darf unter den richtigen Bedingungen mit mehr Produktivität, Kreativität und sogar mit mehr Arbeitszeit rechnen. Warum das so ist und wieso dabei ein ergonomisches Homeoffice eine große Rolle spielt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Warum profitieren auch Arbeitgeber vom Homeoffice?

In der familiären Atmosphäre muss sicherlich Platz gemacht werden für einen abschließbaren Raum. Der Mitarbeiter muss präsent, erreichbar und ein Teil der Arbeitsfamilie sein und natürlich müssen sich die Erfolge messen lassen. Schwierig zu messen sind allerdings die Zufriedenheit und Motivation im Einzelnen. Zum Beispiel lassen sich Familie, Haushalt und Pflege der Angehörigen durch das Homeoffice mit der Karriere verknüpfen. Arbeitgeber profitieren vor allem vom Homeoffice, wenn es zu der Frage kommt, ob sich ein Mitarbeiter krankmeldet oder nicht. Häufig verbringen Menschen, die vom Heim aus arbeiten mehr Stunden mit Arbeit als diejenigen, die im Büro präsent sind. Denn vom Bett aus lassen sich immer noch Aufgaben erledigen, für die er vielleicht nicht zur Arbeitsstelle gefahren wäre. Zudem muss sich der Arbeitgeber nicht weiter um eine inspirierende und ergonomische Arbeitsatmosphäre kümmern.

Was macht ein ergonomisch eingerichtetes Büro aus?

In einem ergonomisch eingerichteten Büro passen sich Werkstätte und Arbeitsmaterialien dem Menschen an und nicht umgekehrt. Unzählige Schreibtischtäter leiden am so genannten Mausarm. Die Schmerzen in Rücken und Nacken sind auf die Dauer kaum zu ertragen. So gehören auf jeden Fall ein Schreibtisch, der in der Höhe verstellbar ist und ein passender Stuhl, der mehrere Positionen mitmacht, heutzutage Standard. Eine Tastatur, welche die bequeme Ablage der Handgelenke ermöglicht und eine Maus, die Hand-freundlich geformt sind, sind mit der richtigen Größe des Arbeitsplatzes und der vernünftigen Größe und Entfernung des Monitors die Basis, gesund zu arbeiten.
Einige Menschen sind in Bewegung kreativer. Dies ist mit einem Heimtrainer und Stehschreibtisch im Homeoffice natürlich eher realisierbar, als in der Firma. Die tägliche Bewegung kommt durch die ständigen Aufgaben nicht zu kurz. Neben all diesen Hardfeatures kommen auch die Luftzirkulation, die richtige Temperatur von rund 22 Grad Celsius sowie ausreichend Tageslicht.

Warum ist ein ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz für Arbeitnehmer wichtig?

Für den Arbeitgeber hat ein Homeoffice also auf jeden Fall finanzielle Vorteile. Die passenden Möbel und Arbeitsgeräte müssen nicht individuell angeschafft werden. Weiter muss auf persönliche Vorlieben der Arbeitsposition nicht eingegangen werden. Arbeitet ein Mitarbeiter besser in Bewegung, im Stehen oder im Liegen, bleiben dem Arbeitgeber nur die Meriten. Ein kompetenter und williger Arbeitnehmer leistet in seinem Wohlfühlumfeld sehr viel mehr als an einem unbequemen Arbeitsplatz. Ein ergonomischer Arbeitsplatz zu Hause ist auch ein lockendes Argument für neue Angestellte.

Die Mischung macht es: Home and Present

Arbeitnehmer, die zu Hause arbeiten und ihr Privatleben mit der Familie verbringen können, fühlen sich wertgeschätzter, sie sind kreativer, produktiver und Stunden mäßig mehr am Arbeiten. Wenn die Umstände nicht dagegen sprechen, ist ein Arbeitsplatz zu Hause von sich aus bequemer und damit ergonomischer und gewinnbringender als in der Firma.

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