Denkanstöße

In den Blog-Artikeln finden Sie regelmäßige Denk­anstöße für das weite Feld der Verschwen­dungs­ver­meidung und deren Umfeld in unter­nehmerischen, betrieb­lichen, organisa­torischen und privaten Bereichen. Mal aus der Sicht des Beraters, mal aus der Sicht des Beobach­ters und manchmal auch des Betrof­fenen.
Warnung: Nicht unbedingt immer ganz ernst gemeint :-)

Die Denkanstöße sollen Lean-interessierten Menschen unabhängig von ihrer Rolle im Unternehmen (Führungskraft, Fachkraft, auf allen Ebenen der Hierarchie) regelmäßige Impulse für den wichtigen Anteil der Verbesserungsarbeit im Tagesgeschäft bieten. Um die eigenen Beiträge zur Verbesserung zu reflektieren und andere zur Mitwirkung anzuregen. Um damit gemeinsam die Wertschöpfung für die Kunden und die Arbeitswelt für alle zu optimieren.

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Wenn Führungskräfte zur Hürde werden

Wenn Führungskräfte zur Hürde werden, hat im Lean-Kontext etwas (oder viel) mit ihrer Kompetenz zu tun. Dabei meine ich nicht, dass die Hürde in der Inkompetenz der Führungskräfte begründet ist. Im Gegenteil spreche ich den Führungskräften durchaus Kompetenz zu. Wie vielleicht meine Wortwahl schon vermuten lässt, ist es gerade die Kompetenz, die eine Ursache darstellt, warum Führungskräfte zur Hürde werden (können). Ich will also weder andeuten, dass es Kompetenz ist, die zwingend eine Hürde darstellt, noch dass Führungskräfte an sich schon eine Hürde darstellen.

(Un)bewusste Lean (In)kompetenz

Vor kurzem bin ich auf den Digitalkompetenzrahmen der EU gestoßen. Damit lassen sich die Digitalkompetenzen von Bürgern (und Arbeitskräften) unter verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Neben der Digitalkompetenz war ein erster spontaner Gedanke, dass sich dieser Rahmen auch auf Prozess- und Lean-Aspekte übertragen lässt.

Warum ein Ziel nicht gleich einem Ziel ist

Wenn es um Ziele geht, hat die deutsche Sprache bspw. ggü. dem Englischen einen Nachteil. Das ergibt sich einfach aus der Situation, dass es verschiedene Arten von Zielen gibt, die aber in der deutschen Sprache primär nur mit ein- und demselben Begriff belegt werden, dem Ziel eben.

Der Fluch des Erfolgs

Fluch

Erfolg hat nicht nur Vorteile. Auch im erweiterten Lean Kontext können daraus Hindernisse entstehen, die man erstmal wahrnehmen und dann überwinden muss.

5S im Lean-Blog oder was sind geeignete Sortierkategorien?

Nach über 500 Blog-Artikeln (und aktuell keinem brennenden Thema für einen neuen) ist mir der Gedanke gekommen, ich könnte doch mal 5S dafür bzw. damit machen. Stellt sich natürlich als erstes die Frage nach den Kriterien, nach denen (aus)sortiert werden soll. Die klassischen Kriterien „brauch’ ich täglich, wöchentlich, …“ scheinen mir irgendwie in diesem Kontext nicht passend.

Drei Elemente, die jede Verbesserung enthalten sollte

Verbesserungen in Prozessen sind mehr als nur Verschwendungen zu beseitigen. Jede Verbesserung sollte auch diese drei ganz allgemeinen Elemente enthalten, um erfolgreich zu sein und Bestand zu haben. Dabei geht es nicht nur um die Kunden, sondern noch andere Personen­kreise und deren Bedürfnisse

Die Rolle von Experimenten in komplexen Situationen

In Gegenüberstellungen von Lean und Agile wird immer wieder darauf verwiesen, dass Agile für die komplexen Situationen zuständig ist und Lean nur für die komplizierten. In meinen Augen ist eine oder die Ursache für diese Annahme, dass Lean aus Werkzeugen und Methoden besteht, die dann auch nur algorithmisch in komplizierten Szenarien zum Einsatz kommen können, weil diese sich durch methodische Ansätze in der Natur der Sache bedingt auflösen lassen.