Denkanstöße

In den Blog-Artikeln finden Sie regelmäßige Denk­anstöße für das weite Feld der Verschwen­dungs­ver­meidung und deren Umfeld in unter­nehmerischen, betrieb­lichen, organisa­torischen und privaten Bereichen. Mal aus der Sicht des Beraters, mal aus der Sicht des Beobach­ters und manchmal auch des Betrof­fenen.
Warnung: Nicht unbedingt immer ganz ernst gemeint :-)

Die Denkanstöße sollen Lean-interessierten Menschen unabhängig von ihrer Rolle im Unternehmen (Führungskraft, Fachkraft, auf allen Ebenen der Hierarchie) regelmäßige Impulse für den wichtigen Anteil der Verbesserungsarbeit im Tagesgeschäft bieten. Um die eigenen Beiträge zur Verbesserung zu reflektieren und andere zur Mitwirkung anzuregen. Um damit gemeinsam die Wertschöpfung für die Kunden und die Arbeitswelt für alle zu optimieren.

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Warum ein Ziel nicht gleich einem Ziel ist

Wenn es um Ziele geht, hat die deutsche Sprache bspw. ggü. dem Englischen einen Nachteil. Das ergibt sich einfach aus der Situation, dass es verschiedene Arten von Zielen gibt, die aber in der deutschen Sprache primär nur mit ein- und demselben Begriff belegt werden, dem Ziel eben.

Der Fluch des Erfolgs

Fluch

Erfolg hat nicht nur Vorteile. Auch im erweiterten Lean Kontext können daraus Hindernisse entstehen, die man erstmal wahrnehmen und dann überwinden muss.

5S im Lean-Blog oder was sind geeignete Sortierkategorien?

Nach über 500 Blog-Artikeln (und aktuell keinem brennenden Thema für einen neuen) ist mir der Gedanke gekommen, ich könnte doch mal 5S dafür bzw. damit machen. Stellt sich natürlich als erstes die Frage nach den Kriterien, nach denen (aus)sortiert werden soll. Die klassischen Kriterien „brauch’ ich täglich, wöchentlich, …“ scheinen mir irgendwie in diesem Kontext nicht passend.

Drei Elemente, die jede Verbesserung enthalten sollte

Verbesserungen in Prozessen sind mehr als nur Verschwendungen zu beseitigen. Jede Verbesserung sollte auch diese drei ganz allgemeinen Elemente enthalten, um erfolgreich zu sein und Bestand zu haben. Dabei geht es nicht nur um die Kunden, sondern noch andere Personen­kreise und deren Bedürfnisse

Die Rolle von Experimenten in komplexen Situationen

In Gegenüberstellungen von Lean und Agile wird immer wieder darauf verwiesen, dass Agile für die komplexen Situationen zuständig ist und Lean nur für die komplizierten. In meinen Augen ist eine oder die Ursache für diese Annahme, dass Lean aus Werkzeugen und Methoden besteht, die dann auch nur algorithmisch in komplizierten Szenarien zum Einsatz kommen können, weil diese sich durch methodische Ansätze in der Natur der Sache bedingt auflösen lassen.

Welche Rolle Anker im Lean-Kontext spielen

Anker sind ein wichtiger Ansatzpunkt, um das Verhalten von Menschen zu beeinflussen (auch das eigene). Dabei wird die Nutzung eines Ankers mit einem resultierenden Verhalten gekoppelt. Es handelt sich dabei zwar nicht um einen kausalen Zusammenhang wie die Schwerkraft, aber durch die Kopplung entsteht trotzdem ein enger Zusammenhang in Form eines Wenn-Dann-Mechanismus.

Warum keine Entscheidung manchmal die beste Lösung ist

Entscheidungen sind im unternehmerischen, betrieblichen, wirtschaftlichen Kontext ein wichtiges Element, um die Zukunft aktiv zu gestalten. Eine Kernaussage dabei ist auch, dass auch die Nicht-Entscheidung eine Entscheidung darstellt, nämlich den Status Quo nicht zu verändern. Dabei sollte man sich aber immer über die Randbedingungen und mögliche Konsequenzen im klaren sein. Hier kann es nämlich durchaus zu unerwünschten Effekten kommen, die bei einer Nicht-Entscheidung gar nicht aufgetreten wären.

Was Überschätzung im Lean Kontext bedeutet

Überschätzung betrachte ich in diesem Artikel bezogen auf den Lean-Kontext auf der persönlichen Ebene. Auf der persönlichen Ebene gibt es dabei mindestens zwei Aspekte. Einmal kann man sich selbst überschätzen oder man kann andere überschätzen bzw. von anderen überschätzt werden. Um die Folgen dieser Überschätzung soll es in diesem Denkanstoß gehen.