Kaizen 2 go 103 : Persönliche High-Performance-Prozesse


 

Inhalt der Episode

  • Was sind High-Performance-Mitarbeiter?
  • Was kann ich als Mensch selbst dazutun, um meine Leistungsfähigkeit zu entwickeln?
  • Woran scheitern Menschen oft, wenn es um die Entwicklung ihrer eigenen Leistungsfähigkeit geht?
  • Wie lässt sich das vermeiden?
  • Was können Unternehmen tun, um ihre Mitarbeiter in der Weiterentwicklung zu unterstützen?
  • Welche Rolle spielen Führungskräfte dabei?
  • Welche Rolle spielt das Unterbewusstsein bei der Weiterentwicklung?
  • Wie kann ich lernen, mein Unterbewusstsein zu meinem Verbündeten zu machen?

Notizen zur Episode


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(Teil)automatisiertes Transkript

Episode 103 – High-Performance-Prozesse

Herzlich willkommen zu dem Podcast für Lean Interessierte, die in ihren Organisationen die kontinuierliche Verbesserung der Geschäftsprozesse und Abläufe anstreben, um Nutzen zu steigern, Ressourcen-Verbrauch zu reduzieren und damit Freiräume für echte Wertschöpfung zu schaffen. Für mehr Erfolg durch Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, höhere Produktivität durch mehr Effektivität und Effizienz. An den Maschinen, im Außendienst, in den Büros bis zur Chefetage.

Episode 103 – Persönliche High-Performance-Prozesse

[Intro]

Götz Müller: Heute habe ich Alexander Hartmann bei mir im Podcast-Gespräch. Er ist Autor, Redner Seminarleiter für High-performance-Themen, Hypnotiseur und Hypnosetrainer. Hallo Alexander.

Alexander Hartmann: Hallo Götz, schön dich wieder zu hören.

Götz Müller: Ja, prima dass du dabei bist. Heute haben wir ja mal ein etwas anderes Thema als so das klassische Businessumfeld, Unternehmensumfeld. So als Einleitung kam mir der Gedanke … High-Performance-Unternehmen braucht natürlich auch High-Performance-Mitarbeiter, sprich Menschen.

Alexander Hartmann: Auf jeden Fall.

Götz Müller: Und da mal zum Einstieg die Frage, was ist für dich ein High-Performance-Mitarbeiter?

Alexander Hartmann: Also lustigerweise ist genau das ja auch, wo ich mit meinen Firmentrainings und Seminaren so ansetze. Es geht einfach darum: Wie kann ein Mitarbeiter, vorausgesetzt er macht seinen Job gerne, aber ich glaube das schon ein Teil von High-Performance, von der Leistung, die er bringen möchte, möglichst viel abrufen, im Gegensatz zur Peak-Performance, was ja Spitzenleistung heißt und so einen klaren Peak hat, wie bei einem Sportler. Der muss auf den Punkt abliefern. Aber ich glaube inzwischen „Erfolg ist ein Marathon kein Sprint“ ist in den meisten Businesses die Frage eher: Wie kann ich regelmäßig auf einem möglichst gleich bleibenden Nivea erhöhte Leistung abrufen. Wie kriege ich von dem, was ich mir vornehme, mehr auf die Straße? Wie verzettel ich mich weniger? Wie bringe ich mehr Produktivität nicht nur mehr Effizienz, also mehr Ergebnisse an den Start? Und das ganze halt eher, während ich meine Energie eher auflade als mich leerzusaugen und mich zu überarbeiten. Und ich glaube, das macht jemanden aus, der mit High-Performance an Sachen rangeht.

Götz Müller: Aber um da auch völlig klar zu sein: Wir reden ja nicht über körperliche Leistungsfähigkeit wie man vielleicht denken könnte, Sport und solche Themen, sondern wir reden ja eher über mentale Dinge. Was sind für dich so die Aspekte, die High-Performance außerhalb von reiner körperlicher Leistungsfähigkeit ausmachen?

Alexander Hartmann: Ja, also ich glaube beides kommt mit rein. Also ich glaube, dass natürlich der Körper … ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper und wenn ich einen Körper habe, der Leistung bringen kann, dann kann ich auch eher bis in die Nacht noch an etwas dran sitzen und schlaf nicht schon halb ein. Dann kann ich auch eher mit Begeisterung in einen Raum rein laufen und Mitarbeiter, Kollegen oder ein Vertriebsteam begeistern, weil ich eine gewisse Radianz, eine gewisse Ausstrahlung habe, die auch mit einer gewissen körperlichen Fitness einhergeht oder einhergehen kann oder dadurch besser werden kann in meinem Weltbild. Aber darüber hinaus spielen natürlich die mentalen Faktoren eine große Rolle. Für mich im Speziellen eben hauptsächlich der Erfolgsfaktor Unterbewusstsein. Wie kriege ich dieses große schwere Tier in mir, ich nenne es gern den Elefant, das heißt dieses Unterbewusstsein, das mich trägt, das lernt, das nicht vergiss, das mich manchmal zu meinen Zielen hinträgt und manchmal in die völlig falsche Richtung? Wie kriege ich das mit mir statt gegen mich in die richtigen Laufbahnen? Und sozusagen, die Metapher ist die: Das Unterbewusstsein ist wie ein Elefant, er lernt, er vergisst nie, er trottet seines Weges und obendrauf da sitzt sie Ratio, der Reiter, das bewusste Denken. Und die kann sagen: Lass mal da lang gehen oder erst mal da lang gehen. Aber als Mensch denken immer, wir sind rationale Wesen und das Problem ist aber, wenn der Reiter nach links will und der Elefant will nach rechts, dann gehen wir nach rechts und deswegen ist natürlich die große Frage: Wie kann ich,
diese unlogische Instanz in mir, wo Gefühle eine Rolle spielen, wo Prägungen und Gelerntes und Glaubensmuster eine Rolle spielen, wie kann ich die so mit meinen Zielen und Träumen auf eine Linie bringen, dass ich sie auch erreiche, dass ich dran bleibe, wenn es schwer wird, dass ich mit Motivation rangehe statt ohne, dass ich vielleicht besser kommuniziere oder auch mehr Möglichkeiten sehe, die die eh schon da sind, die sonst leicht übersehen würde. Und ja, darum dreht sich meine Arbeit: Wie können das Unterbewusstsein nutzen, um unsere Ziele besser zu erreichen.

Götz Müller: Jetzt möchte ich den Punkt Leistungsfähigkeit noch bisschen vertiefen. Und da, glaube ich, passe der Vergleich zum Sport natürlich schon, denn sportliche Leistungsfähigkeit erreiche ich nicht dadurch, dass ich auf der Couch liege –

Alexander Hartmann: Korrekt.

Götz Müller: …und die Decke betrachte. Was kann ich als Mensch tun, um meine mentale Leistungsfähigkeit, um eine geistige Leistungsfähigkeit zu entwickeln?

Alexander Hartmann: Wow. Also es ist ein Riesenfrage, ich habe ein 336-Seiten-Buch drüber geschrieben und das ist sicher noch nicht vollständig. Also es könnte jetzt eine lange Antwort werden. Ich versuche mal, es möglichst knackig zu machen. Das Wichtigste hast du schon mit in der Frage drin gehabt, nämlich dass Wachstum und Veränderung natürlich in diesem Bereich auch ein Trainingsprozess ist. Also macht nicht die eine geheime Mentaltechnik X und auf einmal bist du ein absoluter ein Mind-Ninja, der immer super Fokus hat und total motiviert ist. Ich glaube, es ist etwas, worauf wir den Muskel, der zwischen unseren Ohren sitzt, trainieren dürfen. Durch Wiederholung, durch emotionale Intensität, durch Wiederholung, durch Wiederholung und durch regelmäßige Beschäftigung. Es ist eine Reise, in die wir rein wachsen, aber ich glaube, die wichtigsten Faktoren sind, erstens, sich bewusst zu sein: Was sind eigentlich meine Werte, was ist das, was mir persönlich wer ist, und das ist inzwischen so ein leicht überstrapazierte Begriff, aber einfach für sich mal rausfinden, was ist mir wirklich wichtig? Was muss, wenn mich mit einer Sache wie meinem beruflichen Leben beschäftige, was möchte ich als Ziel erreichen? Und was mache ich damit auslösen vor allem? Und genauso die Frage, was möchte ich auch schon auf dem Weg, welche Art von Leben und Arbeiten möchte auf dem Weg leben? Und was sind die darunterliegenden Werte für den einen ist es mehr das Thema Sicherheit, für den anderen eher das Thema Freiheit und daran hängt weniger Sicherheit, also Berechenbarkeit/Sicherheit versus Freiheit/Unsicherheit. Für den einen ist Wachstum unheimlich wichtig, für viele von uns ist Wachstum unheimlich wichtig. Für noch jemand anderen ist vielleicht Beziehungen und Zwischenmenschliches etwas, was in der Hierarchie über diesem Punkt stehen kann. Und sich da einfach mal selber klar zu werden: Okay, was heißt Erfolg für mich? Nicht anzunehmen, was die anderen von draußen draufdrücken. Du brauchst ein dickes Auto, ein großes Haus, viel Geld auf dem Konto und so weiter, sondern das heißt, das kann es heißen und für manche tut es das, aber was heißt es für dich? Das ist so die erste Frage, die ich mir wirklich stellen würde. Was heißt Erfolg? Das ist auch ein überstrapazierter Begriffe, aber was ist das, was ich möchte? Was das für mich? Und wenn ich mir darüber mal ehrlich bewusst geworden bin und es in beide Richtungen zulasse, das ist vielleicht auch noch ein wichtiges Detail. Die einen … wenn es es jetzt mal am klassischen, etwas plakativen Beispiel … die einen trauen sich nicht, überhaupt ein dickes Auto zu fahren, weil sie Angst haben „Was soll der Nachbar denken?“, obwohl sie es unbedingt wollen und die anderen denken, sie müssen unbedingt ein dickes Auto fahren, um die Nachbarn zu imponieren. Und es ist ein sehr plakatives Beispiel, weil für viele ist das Auto überhaupt nicht mehr wichtig heutzutage, aber es macht so ein bisschen was klar, dass wir, oft entweder uns was nicht trauen, was wir eigentlich wollen, weil wir denken „Ist das zu plakativ, was denken da die anderen, ist das jetzt nicht Angeberei?“ oder wir versuchen unsere Ziele möglich gesellschaftskonform zu halten, indem wir sagen, naja es muss ja sozialverträglich sein und das muss irgendwie … darf nicht pompös rüberkommen und damit schränken sich manche ein, für die das vielleicht wichtig wäre und auf der anderen Seite gibt es die, die einem klassischen Ziel hinterherhecheln und denken, so muss es sein und dabei ist ihnen das gar nicht so wichtig und da weniger sich darum zu kümmern, was andere sagen wie Erfolg aussieht und dass man da dies, das, jenes, Geld, Auto, sonst was braucht. Gar nichts drauf zu geben wäre vielleicht viel gesünder für andere, die es tatsächlich nicht brauchen. Und da ehrlich auf sich selbst zu hören ist vielleicht der erste wichtige Schritt.

Götz Müller: Wenn wir jetzt über die Entwicklung nachdenken, dann haben wir ja oft das Problem, ganz so einfach, wie man es sich vorstellt, ist es nicht, wie jetzt meinetwegen, fällt mir spontan, wie eine Sprache zu lernen, sich hinzusetzen und zu machen. Manchmal funktioniert es halt nicht und ein paar Sachen hast du schon angedeutet. Was kann ich selber tun beziehungsweise woran scheitert es, dass es mit der Entwicklung nicht funktioniert und wie kann ich es dann eben auch vermeiden vor allen Dingen?

Alexander Hartmann: Also das eine ist ja, dass Ziele natürlich auch mitwachsen und sich natürlich auch ändern und manchmal einen auf einen Weg bringen, der für die Entwicklung gut ist, aber das Ziel selbst war dann doch nicht so wichtig. Also das habe ich zum Beispiel erlebt. Ich hatte sehr früh … jetzt habe ich ein paar Mal erwähnt und so langsam denkt man vielleicht, das ist für ihn ein Thema und das stimmt … Ich war ein großer Fan von vierrädrigen Automobilen, die vielleicht auch schnell fahren können und das war recht früh für mich ein total wichtiges Ziel, beruflich erfolgreich zu sein, damit ich mir ein schönes Stuttgarter Auto leisten kann und dann hat mich dieser Wunsch auf einen Weg gebracht, weil ich dadurch erst neue Produktlinien entwickelt habt, dadurch erst auf die Idee kam, vielleicht Seminare zu geben, weil ich dachte: Na ja, wenn ich noch on top of meinem normalen Job, den ich gemacht gemacht habe damals als Zauberkünstler auf der Bühne, jetzt noch zwei-drei Seminare gebe, dann ist dann mit dem, was ich mir zusammengespart habe dieses Ziel in Reichweite. Und das Lustige ist, somit hat mich etwas total Profanes, Materielles auf einen Weg gebracht … wo du dann hinterher auch merkst, das alleine ist es überhaupt nicht wert. Das ist schön, aber es ist auch nicht so wichtig, aber es bringt dich zu einem Wachstum, wo du dann die anderen Dinge merkst, die vielleicht viel wichtiger sind. Nämlich was mich heute massiv bewegt, ist halt wie viel ich mit meiner Arbeit auslösen kann und welche Menschen ich bewege, welche Feedbacks ich zurückbekomme, wenn Leute mein Buch gelesen ,mein Hörbuch gehört haben oder bei meinem Seminar gewesen sind. Da zu merken, dass es einen Impact haben kann und dann sind wir nämlich auf einmal bei meinem Warum und bei sinnorientiertem Arbeiten. Aber losgetreten wurde es irgendwann mal in 2012 mit dem gesponnen Wunsch: Ich würde gerne einen Porsche fahren. So, und und ich glaube, deswegen Ziele ändern sich auch und manchmal sind die alten Ziele nicht die, die wir ewig jagen sollten, aber sie bringen uns manchmal auf einen Weg, der trotzdem gut ist. Und dann lernen wir neue Ziele kennen und was uns eigentlich wichtig ist. Und manche Dinge können wir erst kapieren, dass sie uns gar nicht so wichtig sind, wenn wir sie hatten oder dass wir uns wichtig sind, wenn wir uns damit beschäftigen. Und deswegen, ich habe jetzt lange ausgeholt, um die eigentliche Frage zu beantworten. Ich glaube, das Wichtige ist, da auch, was Ziele im Außen angeht, flexibel zu bleiben, weil die werden sich verändern, aber dann auch ganz bewusst Ziele im Innen zu haben. Und inzwischen würde ich es eigentlich wie folgt definieren, wie man Wachstum und Entwicklung, wie du es gerade genannt hast, bewusst leben kann. Ich glaube die erste Frage, die ich mir inzwischen stelle und ich glaube, ich hätte es schon viel früher stellen können, hätte ich sie gekannt, ist nicht: Was möchte ich haben, was möchte ich machen? Sondern: Was sind die Erlebnisse und die Erfahrungen, die ich in meinem Leben haben möchte? Weil am Ende des Tages, wenn wir zurückkommen, sind es immer die konkreten Erlebnisse und Erfahrungen, die ich haben möchte, die ich machen möchte, die ich erleben möchte. Und wenn ich mir darüber klar werde, mit was für Menschen möchte ich wie arbeiten? Wie möchte ich mein Privatleben führen und wie meine Beziehungen? Welche Arten von Urlaub möchte ich machen? Welche Art von verrückten Aktionen, will ich vielleicht mal Fallschirmspringen oder sonstiges? Wie regelmäßig möchte ich Freunde und zusammen sitzen und was zusammen kochen, essen, Party, sonstiges in meinem Leben haben? Wenn ich von diesen Erfahrungspunkten schaue und mir da wirklich eine Liste mache, stelle ich mir nächsten Moment die Frage: Welcher Mensch muss ich werden, um diese Erfahrungen haben zu können? Und dann mache ich eine Liste mit: Wo möchte ich reinwachsen, welche Skills möchte ich lernen, welche Fähigkeiten, welche Möglichkeiten zu geben, zu dienen, Mehrwert zu schaffen, weil ich einen höheren Marktwert durch mehr Fähigkeiten habe. Und die dritte Fragen, die ich dann stellen würde, ist: Okay, was sind konkrete Schritte? Vor allem aber auch, was in konkrete Schritte wie ich mit diesen Fähigkeiten und um diese Fähigkeiten zu lernen zurückgeben kann zurückgeben kann. Zurückgeben heißt nicht nur im Charity-Sinne und man kriegt kein Geld für, sondern generell: Welchen Mehrwert kann ich generieren, wenn ich sozusagen dann im Beruflichen schaue, okay, das ist die Art von Erfahrung, die ich in meinem Leben machen möchte, dazu muss ich dieser Mensch werden, der das kann. Und dann kann ich aufgrund dieser Fähigkeiten oder um diese Fähigkeit auf dem Weg zu lernen, auf diese Art Mehrwert generieren. Dann bin ich einem sehr stabilen und sehr gesunden Umfeld von Was mache ich einen Tag für Tag? Richtig, etwas, was mich wachsen lässt, richtig in einem Bereich, in dem ich wachsen will, richtig, um die Erfahrung zu machen, die ich in meinem Leben haben möchte und dann habe ich einen großen Unterschied und dann lass dich gleich wieder eine Frage stellen, dann habe ich einen großen Unterschied zu dem, wie klassisches Ziel setzen funktioniert. Ich hätte gerne das, das, das. Ich möchte diese Ziele erreichen. Solange das der Fokus ist, hast du jeden Tag, wo du dein Ziel nicht erreicht hast, bist du noch nicht dort, fehlt noch was, bist du im Defizit und manche … für manche ist es übrigens nicht schlimm, ich persönlich fand Ziel setzen und dorthin kämpfen eigentlich immer voll geil, aber viele macht es auch total fertig, dass sie jeden Tag gucken, wo möchte ich hin, wo bin ich, ich bin noch nicht dort, wo möchte ich hin, wo bin ich, oh ich bin immer noch nicht dort. Und das schöne an diesem neuen Blick, den ich ich jetzt gerade auch für mich so ein bisschen anfange zu leben und von dem ich auch von Klienten und Kollegen weiß, was er bei ihnen auslösen kann, ist du hast jeden Tag was, wo du dich auf das konzentrieren kannst, was für dich schon ein Erfolgserlebnis ist, indem du Mehrwert bietest in dem Bereich, wo du wächst, wo du der Mensch wirst, der du sein möchtest und dadurch zu den Erlebnissen kommst, im besten Fall auch regelmäßig, im besten Fall auch im kleinen, weil du nicht nur die großen Erlebnisse, Ziele setzt, die du halt haben möchtest in deinem Leben und so finde ich sind wir … bringen uns in Entwicklung, das war die ursprüngliche Frage, bringen wir uns in Entwicklung auf einen Weg, wo wir regelmäßig während der Spaß an der Reise haben und nicht nur auf ein großes Ziel hingehen. Und es aber auch dazu gehört, das wir durch das Lernen, was halt Entwicklung ausmacht, nämlich manchmal Schmerzen, manchmal Rückschritt, manchmal Verständnis und Aha-Momente, dadurch, dass gerade etwas nicht funktionieren, aber das gehört dann zur Reise dazu. Und wird auch leichter verdaut und dadurch bleibt man eher dran, wenn man es in so einen Prozess gießt wie den gerade beschriebenen. Genau.

Götz Müller: Da höre ich so ein bisschen diese alte Bergsteigerweisheit auch raus: Der Weg ist das Ziel, oder?

Alexander Hartmann: Auf jeden Fall. Auf jeden Fall. Das ist was, was ich echt schmerzlich nach knapp 10 Jahren wirklich hustle, hustle, hustle für mich gemerkt habe, dass … ja.
Also es ist nicht so, dass ich sage, dass ich die letzten 10 Jahren meines Lebens verpasst habe, aber ich habe auf jeden Fall richtig viel gearbeitet, weil ich Ziele hatte und habe gesagt: „Da muss ich hin!“ Und wann immer du ein großes Ziel erreichst, merkst du, wenn du dort bist „So okay, was ist das nächste Ziel?“ Weil wenn mehr als ein zwei Tage Begeisterung und Belohnung schüttet dein Gehirn einfach nicht aus. So. Das klappt einfach nicht. Wir denken immer, wenn ich das und das habe, dann bin ich jeden Tag glücklich. Bist du nicht. Und deswegen ist es für mich, inzwischen wäre ich gerne früher so klug gewesen, aber inzwischen massiv wichtig, dass schon der Weg sich lohnt. Man nicht irgendwann zurück guckt und sagt, das Ziel habe ich erreicht, aber jetzt habe ich die letzten 10 Jahre schon wieder mit etwas verbracht, was auf dem Weg nicht so viel Spaß gemacht hat. Ich glaube, beides ist wichtig. Ein Ziel, das einen auf den Weg bringt und dann regelmäßig cross zu checken: Lohnt sich der Weg gerade?

Götz Müller: Oder um zu vermeiden dass man, wenn man auf dem Baum oben ist, feststellt: Ja, die Leiter war toll, aber es war der falsche Baum. So, jetzt hast du ja einleitend auch ganz kurz das Stichwort gesagt, du bist auch in Unternehmen unterwegs und in meinem Podcast … Geschäftsprozesse und so weiter geht's natürlich ich auch um Unternehmen. Jetzt hier mal die Frage, was können denn die Unternehmen tun, um ihre Mitarbeiter bei der Weiterentwicklung zu unterstützen? Ich würde mal vermuten, da kannst du sicher auch noch ein-zwei Sätze dazu sagen. Auch Führungskräfte spielen eine gewisse Rolle.

Alexander Hartmann: Ja, schick sie zu mir. Nein Spaß. Also ich glaube, Unternehmen, die in ihre Mitarbeiter investieren wollen, heißt vor allem auch, sei’s du ich Schulungen in Bereichen, die diesen Mitarbeiter a) interessiert und die natürliche b) in seinem Tätigkeitsfeld wichtig sind und natürlich muss man da gucken, was das Budget und so weiter … aber eben unbewusst auch in das Wachstum der Mitarbeiter zu investieren, aber eben zu gucken, wo kann ich, und da muss die Führungskraft die entsprechenden Kompetenzen beziehungsweise … Empowerment … die Fähigkeit, das entscheiden zu dürfen mitbringen … die entsprechende Entscheidungsfähigkeit heißt das ja im Deutschen logischerweise, mitbringen können, um zu sagen: „Ok, dieser Mitarbeiter interessiert sich total für Filmschnitt. Wir haben das Budget und wir nehmen auch den Tag Arbeit in Kauf, um ihn auf diesem Wochenendworkshop von der Filmakademie zu schicken, weil ich glaube das ist eine gute Investition ins Unternehmen und in den Menschen. Und dadurch eben in das zu investieren, was den Einzelnen wirklich interessiert. Wenn derjenige von sich aus sagt „Woah, ja voll geil. Das hätte ich mir auch privat gekauft. Danke, dass ihr das finanziert. Ich werde dieses Wissen ins Unternehmen einbringen.“ haben wir alle was davon. Das ist, glaube ich, der deutlich bessere Weg als wenn man sagt, einmal im Jahr gibt's Teamschulung und dann müssen alle hin. Und dann kommt ein Motivationsfuzzi und der erzählt euch was. Ich überspitze gerade bewusst, aber genau das ist das, was da lustigerweise ich als Speaker von der anderen Seite kenne, wenn ich plötzlich ein Publikum vor mir sitzen habe, wo ich das Gefühl habe, die wurden geschickt. Die haben so mittel viel Lust gerade, weil die müssen jetzt hier einen auf Teambuilding und Persönlichkeitsentwicklung machen und würden vielleicht gerade lieber was ganz anderes machen. Deswegen, also ich glaube, es wichtig, da individuell vorzugehen. Jetzt vielleicht in großen Firmen die Frage, wie man das strukturell abbildet, aber gerade in in kleinen und mittelständischen Unternehmen, glaube ich wichtig, man kann natürlich was fürs Team machen, oh mein Gott, auf jeden Fall, ist auch wichtig. Aber ich glaube, es ist auch wichtig, so ein Budget zu haben und zu gucken, wo ist das, was dieser Mitarbeiter wirklich braucht, und und nicht mit der großen Gießkanne über alle drüber. Es ist, glaube ich, ein wichtiger Schritt. Der andere ist überhaupt dieses Fenster für persönliche Persönlichkeitsentwicklung zu öffnen. Das ist etwas , was manche Firmen ja schon großartig machen. Wenn ich mir jetzt das Unternehmen von Bodo Janssen anschaue. Das ist ein befreundeter Unternehmer aus dem Norden, der hat mehrere Hotels. Also mit mehreren meine ich so 30 Hotels und Ferienwohnungsanlagen, Upstalsboom heißt die Kette. Das ist ein großartiges Unternehmen. Der hält auch inzwischen überall Vorträge und hat ein Buch geschrieben und ich hatte das große Glück, mit ihm gemeinsam nach Vietnam zu fliegen, wo wir beide einen Vortrag für die gleiche Firma gehalten haben und wir hatten 16 Stunden Flug zusammen. Das war mein mein erster Business-Class-Flug und und ich dachte so „Ja, cool, dann kann ich noch ein bisschen schlafen.“ Und wir haben nicht geschlafen, kamen gejetlagged an, ich war heiser nur vom Flug, weil wir um die 16 Stunden durchgequatscht hatten und Bodo hat mir halt ein ein so bisschen erzählt, wie er seine Firma leitet und fand ich sehr spannend, wie intensiv die in das Wachstum ihrer Mitarbeiter investieren, teilweise Leute auf den Kilimandscharo schicken, die Azubis zusammen, was locker 15000-20000 € pro Kopf kostet, an Invesititionen in den Menschen, aber die wissen halt: Das bindet. An die Firma, das lässt die Mitarbeiter wachsen. In Menschen rein, die sie eigentlich sonst nicht gewesen wären. So können einen Mehrwert bieten fürs Unternehmen, den sie sonst bieten könnten. Und deswegen da ganz bewusst eben dieses Fenster zu öffnen für Persönlichkeitsentwicklung im Sinne von, die waren auch mit der ganzen Mannschaft bei uns auf der High-Performance-Masterclass, einem 4-Tages-Persönlichkeitsentwicklungsseminar. Weil die einen wirklichen Curriculum haben. Und das schöne ist, die leben das, was ich vorhin gepredigt habe, in Sachen, die Leute dürfen auswählen. Die müssen sich jetzt nicht alle vier Tage den Hartmann anhören, weil manche davon mögen mich vielleicht gar nicht. Aber die, die Bock haben auf die Art von Arbeit, die kriegen da das Ticket von der Firma und die, die eher Lust haben auf Meditation mit Anselm Grün, die machen eher das. So. Und die glauben aber dran, ich glaube auch dran, dass wenn man Mitarbeiter hat, die halt nicht nur fachspezifisch wachsen dürfen, sondern auch sich selbst als Mensch entfalten können, klar nehmen die das mit nach Hause. Natürlich ist das ein Vorteil, den sie auch zu Hause verleben sozusagen, aber ich glaube, inzwischen dürfen wir so ganzheitlich denken, dass jemand, der im Privatleben ausgeglichen ist, weniger Stress hat, bessere Laune hat, diese halt auch mit zum Beruf bringt, weil es ist halt der gleiche Mensch und das einen Einfluss hat. Deswegen, also ich hab das sind so die zwei Fenster: Spezifische Förderung von Talenten, wo man sie sieht und wo es machbar ist, so dass man ihn eben nicht mit was nervt, was ihn nicht interessiert, sondern er er was lernen darf, was für ihn speziell ist und generell das Thema, nicht fachspezifische Persönlichkeitsentwicklung von wegen lernen besser zu verkaufen, besser zu programmieren, besser Filme zu schneiden, besser Online-Marketing zu machen, sondern auch eine Entwicklung zu erlauben, die dann innerlich passiert und vielleicht in besserer Kommunikation, besserer Konzentration, einem besseren Fokus, einem besser geführten Privatleben, das sich dann auf den Beruf ausweitet, sich eher dort niederschlägt, wo die meisten Firmen noch gar nicht so drin denken. Manche tun’s, aber es sind überraschend wenige und ich glaube, da ist eine Menge Potential.

Götz Müller: Dann hatte ich mich hier noch eine Notiz gemacht. Das frage ich im Grunde immer irgendwo auch, auch wenn sie vielleicht auf den ersten Blick immer etwas, sagen wir mal negativ gepeilt zu sein scheint, ist ja auch so das Thema Motivation. Kann ich überhaupt einen Menschen motivieren, ich sage da oft „Hey, es würde ausreichen, wenn ihr sie nicht demotiviert.“ Was sind so in deiner Wahrnehmung die klassischen Fehler, die Unternehmen aber halt auch die Menschen, sprich Führungskräfte machen, was die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter angeht? Um dann dort eben veränderungsmäßig den Hebel anzusetzen, weil da habe ich dann was, was nicht geht und an dem kann ich ja ganz konkret anpacken.

Alexander Hartmann: Ja. Also, ich bin auf jeden Fall bei dir, was das Thema Motivation angeht. Ich find's auch immer so einen schwierigen Begriff. Zum einen, wenn wir ganz ehrlich sind, ist es schon das, was unheimlich wichtig ist und das was am Ende des Tages ein gutes Seminar, einen guten Speaker oder guten Trainer oder auch einen guten Berater ausmachen kann oder eine gute Führungskraft. Trotzdem, sobald man ein Wort wie Motivation sagt, denken so viele an das Klischee von Stock und Mohrrübe und und Chaka Chaka, dass man sich verschließt dem Thema. Auf der andern Seite, wie gesagt, glaube ich, ob jemand Motivation verspürt oder nicht, ist ein massiv wichtiger Faktor. Und ich stimme dir zu, man kann Menschen, glaube ich, nur bedingt motivieren, indem man ihnen gut zuredet, indem man sie aufpumpt mit Worten, indem man ihnen ein höheres Gehalt oder was auch immer vor die Nase hält. Ich glaube, man kann Menschen nur bedingt motivieren. Eine Sache, die man machen kann, ist ihnen zu helfen, die eigene Motivation zu finden, in dem was sie machen. Ich glaube, um die intrinsische Motivation, von ich mache hier was, was mir a) auf dem Weg Spaß macht, weil ich b) hinter der Sache stehe, weil ich überzeugt bin, dass wir hier als Firma etwas sinnvolles schaffen. Ich glaube, das kannst du nicht ersetzen, wenn das nicht da ist, kannst du motivieren soviel du willst. Wenn das da ist, dann hilft schon, wenn man nicht demotiviert, wie du gesagt hast, weil dann sollte daraus eine gewisse Motivation entstehen.
Und da ist, glaube ich, als Führungskraft der Job regelmäßig und da darf ich mir auch selbst an die Nase greifen, weil auch ich weiß, auch in meinem Team kommt das manchmal zu kurz vor lauter Tagesgeschäft, die eigenen Erfolge zu feiern, mal sich einen Moment rauszunehmen aus dem Tag und zu sagen „Hey, habt ihr gesehen, für ein Projekt wir gewuppt haben, was wir geschafft haben?“
Immer wieder Visionen … visio kommt ja von sehen … auch das Bild zu zeichnen und wenn es mit Worten ist, wenn es auf einem anderen Weg ist. Es noch einmal bildlich zu kriegen, wo wir hin wollen und diese Vision so zu gestalten, dass sie einen Zug entwickelt für alle, weil wir sagen „Ja, da wollen wir hin und das schaffen wir als Gemeinschaft.“. Ich glaube, das ist sehr wichtig, aber ansonsten stimme ich dir zu, es ist es gibt viele Arten über Motivation zu denken. Manche reden über Vergütungsmodelle und im Vertrieb ist natürlich, zum Beispiel macht eine Vergütung schon auch Sinn, macht ja überall Sinn. Aber ich meine, erfolgsbedingte Vergütung kann da auch Sinn machen, kann lustigerweise aber auch branchenabhängig in beide Richtungen gehen. Es gibt Vertriebler, die verkaufen viel mehr und haben mehr Spaß dran, wenn sie merken, jedes Mal wenn ich was verkaufe, macht es ka-ching. Es gibt auch andere, die, wenn die Grundsicherung gar nicht da ist oder zu gering ist, unter so viel Druck stehen, dass dadurch eher Lethargie und Demotivation und Stress entsteht, dass es nicht in dem endet, was man möchte, nämlich bessere Kommunikation, mehr Präsenz, mehr Motivation. Weshalb es inzwischen ja auch viele Vertriebler-Vergütungsmodelle gibt, die einen deutlich größeren Fix-Anteil einrechnen, damit der Druck ein bisschen geringer ist und dann aufgrund von weniger Druck trotzdem mehr Umsatz gemacht wird, weil die restlichen Faktoren, wie hinter der Sache stehen, intrinsische Motivation und so weiter stimmen und es nicht nur an Zahlen gemessen werden kann. Ich glaube, da und es ist ein bisschen branchenbedingt, ein bisschen firmenbedingt, teilweise sogar persönlichbedingt. Ich glaube, da müssen wir sehr, sehr fein auch nachfühlen, nachtesten in unserem eigenen Milieu, was funktioniert bei uns wirklich und was ist altes Wissen, das wir einfach weiter tragen, weil man es immer so gemacht hat.

Götz Müller: Davon kann ich ein Lied singen. Von der Aussage „Haben wir schon immer so gemacht.“. So, jetzt hattest du am Anfang ja auch dieses Bild von dem Elefanten in den Äther gemalt, wie ich es mal nenne. Sprich das Thema Unterbewusstsein und Weiterentwicklung. Was würdest du sagen, was für eine Rolle spielt das Unterbewusstsein bei der eigenen Weiterentwicklung?

Alexander Hartmann: Ich persönlich glaube, eine immense … die Frage ist, welche … Ich glaube, auf zwei Ebenen. Das eine ist natürlich, das Weiterentwicklung immer auch, also für mich ist es erst dann Weiterentwicklung, wenn sie im Unbewussten ankommt, also in dem Teil, den wir nicht mehr rational die ganze Zeit überdenken, wo bin ich nur durch Wissen, nur durch Fähigkeiten und wenn es emotionale Kompetenz ist, wo sich halt was hat setzen können. Ich glaube Weiterentwicklung … ich kann ja zu einem, keine Ahnung, Workshop gehen und dort lerne ich etwas und krieg neue Informationen und sauge dieses Wissen in mich auf. Habe ich mich ein Stück weit weiterentwickelt dadurch? Ja. Wirkliche Weiterentwicklung ist es, glaube ich, erst dann, wenn es in diesem unbewussten Teil von uns, in den Fähigkeiten, in dem was sich gesetzt hat, was wir verinnerlicht haben, angekommen ist. Hier vielleicht noch ganz kurz eine Begriffsdefinition, weil sobald jemand Unbewusstsein hört, denkt er manchmal an Freud und an irgendwelche tiefdrinsitzenende Muster. Ich definiere einfach Bewusstsein ist alles, was wir rational nachdenken und Unbewusstsein ist alles andere. Das heißt, alles das, was ein Stück weit automatischer gesteuert wird, dass so Gedanken und Emotionen hochploppen ohne dass wir es jetzt mit Absicht lenken, das wo Überzeugungen, die wir aus Erfahrungen haben, uns vielleicht steuern. Am Ende des Tages so wie Professor Kahneman Nobelpreisträger, das schnelle und das langsame Denken langsame Denken … Das langsame Denken ist das, was wir bewusst machen, das dauert ein bisschen so können wir nachdenken und das ist super, aber die meisten Entscheidungen treffen wir auf Autopilot, weil es geht schneller, und das ist das unbewusste, das schnelle Denken. Und ich glaube, erst wenn dort eine Veränderung angekommen ist, ist es eine wirkliche Veränderung, eine wirkliche Entwicklung, aber natürlich stoßen wir sie oft im Bewusstsein an und das ist auch gut so. Ich glaube, dass es auf der anderen Seite aber auch wichtig ist, unsere Weiterentwicklung sozusagen so zu machen, dass sie vom Unterbewusstsein getragen wird, weil dann ziehen wir sie auch durch. Das war das mit dem Elefanten, wenn der erstmal sagt „Das ist eine super Sache, da laufen wir hin.“, dann läuft er los und und und hält auch erstmal nicht an und dann kommt der Bewegung rein. Wenn der sich total sträubt, weil er sagt „Wachstum ist Veränderung. Veränderung heißt, dass es nicht mehr so ist, wie es ist. Es ist eigentlich ganz okay, ich bleibe hier.“ dann wird total schwer etwas Neues zu lernen und dann kommen genau diese Sachen von „Das haben wir schon immer so gemacht und das haben wir noch nie so gemacht.“ Weil ein Gefühl von „Ah ja, das wird dann ja anders und dann habe ich es nicht mehr unter Kontrolle, wie es bisher hatte“ da ist und ich glaube, deswegen ist es wichtig, da von Anfang an schon in den Prozess des „Ich lerne etwas Neues“
das Unbewusste mit reinzunehmen, indem man sich auf Veränderungsprozesse und Veränderungs-oder Wachstumswege bringt, hinter denen ein gewisser Zug steckt, wo ich ein Ziel habe, das mich sozusagen zu diesem Wachstum hinzieht, und sage, das was ich vorhin meinte mit „Was für ein Erfahrungen möchte ich haben und welcher Mensch muss ich werden, um diese Erfahrung zu haben?“ Wenn ich dieses „Was für ein Erfahrungen möchte ich haben?“ nicht habe, dann ist dieses „Ich möchte ein Mensch werden, der das, das und das kann.“ deutlich schwieriger. Wenn ich weiß, wenn ich diese Fähigkeit lerne, kann ich dadurch diese Erfahrung in meinem Leben haben, dann habe ich eher einen intrinsischen Pull dorthin, diese Fähigkeiten zu lernen und mich weiterzuentwickeln. Ja, und da eben auf dem Weg, den Weg so zu gestalten, dass er auch dem Elefanten Spaß macht, die ein oder andere kleine Belohnung auf dem Weg zu haben, das ein oder andere Erlebnis auch schon in den Weg einzubauen, dass der Weg Spaß macht. Ja, und dann vielleicht noch ein konkreter Tipp, was massiv hilft auf jeden Fall, ist eben immer in Elefantenrudeln unterwegs zu sein, mit anderen Worten: Wo sind andere Menschen, die ebenfalls auf einem Weg zu Wachstum sind wie ich? Wo kann ich und ja, da sind Seminare ein Weg, nicht der einzige, aber genauso in Fokusgruppen … Gott wir hatten das, Götz und mich verbindet ja eine gemeinsame Vergangenheit in einem Unternehmernetzwerk, wo wir regelmäßig gemeinsam gefrühstückt hatten und dort hatten wir ja auch sogenannte Powergruppen, wie hießt das noch mal?

Götz Müller: Teams. Powerteams.

Alexander Hartmann: Powerteams, genau, die halt aus einem bestimmten Bereich oder überlappende Branchen, ja alle, die zum Thema Hochzeit … und dann war eben der Hochzeitsfotograf, der Hochzeitsplaner, der Künstler, der dort auftreten kann, der Veranstaltungstechniker in einem Team und haben sich gemeinsam regelmäßig zusammengesetzt, nach neuen Möglichkeiten, die aber halt alle voranbringen gebrainstormt, gearbeitet, Sachen ausprobiert, haben also Events veranstaltet und da kommt halt eine unheimliche Energie wird dann losgetreten, man nennt das Group-Flow, Gruppen-Flow, also wenn es fließt und man eine Gruppe ist und sich dadurch gegenseitig durch Ping-Pong, durch gegenseitiges Inspiration mehr ins Laufen bringt und ich glaube deswegen, eine Gruppe zu einem bestimmten Thema zu bilden oder sie eben zu suchen, ist auch ein Weg, Wachstum leichter zu machen, weil man es nicht alleine macht. Wenn man es so einfach ausdrückt klingt es relativ profan, dass es in einer Gruppe immer einfach ist, aber es hängt halt auch viel Psychologie dahinter, warum in der Gruppe eher Flow, wie man sich gegenseitig eher inspiriert, triggert, challenged und andere Fremdwörter, die ich noch einwerfen könnte. Ja, nein, aber wie man sich eben gegenseitig sich da auch ins Rollen bringt und am Rollen hält, weil da eben mehr ist als nur man selbst in einem leeren Raum mit seinem eigenen Gehirn gefangen, was manchmal es nicht nur leichter macht.

Götz Müller: Ja, da kommen wir, denke ich mal, gleich noch dazu. Jetzt ist mir noch ein Punkt gerade eingefallen, wo du erzählt hast und eine Sache, die bei mir, wenn es eher um die, ich sage mal, profanen Geschäftsprozesse geht, nämlich der Aspekt Routine, die ja einerseits ein brutaler Fluch ist, wenn ich sie überwinden will, weil mich irgendeine Routine aufhält, dieses in meinem Status Quo halten, aber natürlich eben auch dann eine neue Routine zu schaffen, mich dann wieder nach vorne bringt. Was hast du für Erfahrungen gemacht, mit dem Thema Routine, wie überwinde ich sie und wie schaffe ich eine neue Routine?

Alexander Hartmann: Das ist natürlich eine spannende Frage, also wie Routinen an sich funktionieren und ich glaube, da macht es oft Sinn sich zu angucken, in welchem Kontext passieren diese Routinen, was was ist der Trigger, was löst sie aus, in welchem Moment starte ich in Routine X? Und vor allem auch, was habe ich davon? Im NLP und in der Hypnose sprechen wir von der Intention hinter dem Verhalten. Was ist vielleicht der Grund, warum wir das machen? Wenn man Duhiggs Arbeit rund um den habit loop anschaut, dann ist es dieses Modell von: Du hast einen Trigger, der löst was aus, dann machst du die Routine und dann hast du ein reward, eine Belohnung, warum das passiert und wie man es jetzt genau nennt und welchem Modell man jetzt genau folgt, wenn man drüber nachdenkt ist mir eigentlich Wurst, aber solange wir sozusagen gucken „Okay, in welchem Kontext passiert die Routine, die ich mache, was passiert direkt davor, was passiert direkt danach? Was habe ich davon? Warum mache ich sie vielleicht wirklich?“ Bei den Routinen, die ich sozusagen noch mache und vielleicht ändern möchte. Und dann eben zu schauen, nicht nur mit Gewalt zu versuchen, ich mache jetzt einfach etwas ganz anderes, weil dann kommt der Elefant, dann kommt dieses Tier, das sagt: „Ja, Moment mal, bis jetzt haben wir aber immer und das hat mir ja das und das gegeben, das kriege ich jetzt nicht mehr. Ich stelle mich quer.“ Wenn ich gucke, was hat mir dieses Verhalten bisher gegeben und ich finde ein Weg, dass ich es auf dem anderen Wegen auch kriege, der mir aber die Freiheit gibt, von dem alten Verhalten, dann habe ich einen gesunden ökologisch in sich funktionierenden Veränderungsprozess, weil dann ist da nämlich kein Teil von mir der sagt „Moment, jetzt fehlt was.“ Das schon mal als ein Gedanke, wie ich eine Veränderung möglich machen kann und etwas Altes loslassen kann. Oft indem ich es nicht nur mit Vakuum fülle, sondern mit etwas Gesünderem oder das irgendwie besseres Leben ermöglicht, aber das gleichzeitig mein altes Bedürfnis abdeckt, weil das ist immer noch da. Beispiel, wenn ich bisher immer total ungesund gegessen habe und meine Hauptnahrung besteht aus Makkaroni mit Käse und Pizza von Bofrost und ich möchte das jetzt ändern, erlaube mir aber nur noch Salat zu essen, dann wird ein Teil von mir sagen: „Moment, das was mir Essen bisher gegeben hat, kriege ich jetzt nicht mehr.“ Und das ist jetzt mal nur auf lecker bezogen, wenn ich dann irgendwann später merken „Okay, ich kann mich auch lecker gesund ernähren, dann ist das schon mal abgehakt, aber ich dann merke ich, eigentlich esse ich, wenn ich traurig bin oder eigentlich esse ich, wenn ich einsam bin oder eigentlich esse ich, weil ich Stress habe und ich mache mir weiterhin den Stress werde ich weiterhin einen Weg suchen, das zu kompensieren und es kann gut sein, dass das weiterhin Essen ist, aber wenn ich diesen Kontext verstehe und dann sage „Okay, ich esse nicht, weil ich Hunger habe, ich esse, weil ich Stress habe und wenn ich Stress habe, dann ist etwas, was ordentlich Fett und Kohlenhydrate hat, was jeder von uns liebt, natürlich einfacher als ein Salat mit Protein-Beilage, oder Gemüsereis und Hähnchen oder was auch immer für den jeweiligen dann gesund ist. Und ich glaube, da ist dann die Kunst sozusagen, auf beiden Levels zu gucken. Zum einen, wie kann ich die Veränderung so gestalten, dass sie an sich Spaß macht, im konkreten Beispiel jetzt eben durch leckeres, gesundes Essen, was aber ein Prozess ist, was man auch noch lernen muss, das Kochen zum Beispiel, oder einen kleinen Pool von Gerichten zu finden, weil oft hat man ja das Gefühl bei einer Ernährungsveränderung, das ist übertragbar auf Vieles, „Jetzt kann ich ja gar nichts mehr essen.“ wenn ich keine Nudeln mehr esse und kein Weißbrot und keine süßen Stückle vom Bäcker und keine Pizza, ja, dann bleibt ja nichts mehr übrig. So, das heißt, ich muss erstmal die Fähigkeit lernen und neue Rezepte sozusagen lernen, jetzt auch als Metapher gesprochen und gleichzeitig, wenn ich merke, ich mache es vor allem weil X, dann anderes, eine andere Intention dahinter liegt, wie Stressbewältigung oder Einsamkeit übertünchen oder was auch immer, dann darf ich mich auch dem Thema annehmen, gucken „Okay, wie kann ich denn das Thema Stress in meinem Leben anders managen?“ Ich glaube, dann wird Veränderung in einem bestimmten Bereich möglich, wenn wir uns nicht wieder in die alten Muster reinzieht und das reinziehen in die neuen Muster, das kann ich recht schnell machen. Das ist aus meiner Sicht eine Frage von Wissen, warum mache ich es und ganz klar abgleichen mit meinen Werten und meinen Zielen und mir dessen bewusst werden und es dann durch einen klaren Kickoff, das heißt, ich gehe erstmal massiv in die Sache rein, und nicht tröpfelnd. Und bleibe dann – Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung – dran, wobei mir im besten Fall noch ein anderer Mensch hilft. Beispiel: Ich habe letztes Jahr, ich bin in so einem Club von Rednern, Marketingexperten, Beratern, das ist der Club 55, eine recht kleine kleine Vereinigung von recht spannenden Leuten, ich bin so dankbar, dabei sein zu dürfen, die sich einmal im Jahr eine Woche trifft und über, ja sie sich austauscht, sich gegenseitig weiterhilft, News aus der Branche austauscht, Vorträge hält und vieles mehr. Und in diesem Club treffen wir uns einmal im Jahr und letztes Jahr war das Motto des Kongresses „Tage wie diese“ und irgendwann ruf mich Michael Ehlers, der jetzige Präsident, sehr guter Freund, Kollege und Rhetoriktrainer aus Deutschland, ruft mich an und sagt „Alex, wir würden eine Band gründen und von den Toten Hosen „Tage wie diese spielen, hast du Bock?“ Und ich so: „Ja kein Problem, voll cool, ich spiele Gitarre.“ Er: „Gitarrist schon vergeben.“ Dann sage ich: „Ja gut, ich kann noch Klavier“, sagt er „Ja, Klavier gibt's da keins.“ Sage ich: „Ja, gut, dann wird’s schwierig.“ Sagt er: „Wir bräuchten noch einen Schlagzeuger.“ „Na ja, Schlagzeug kann ich halt nicht, also ich kann den Cajón mitbringen, so eine Kiste zum Draufrumklopfen.“ Sagt er, „Ja, das nicht das gleiche, aber hättest du Lust Schlagzeug zu lernen, ich schicke dir mal eins und du übst es, und ich war doof genug, ja zu sagen und habe das dann ein halbes Jahr prokrastiniert, was sehr mein Talent ist und habe dann eine Woche vorher angefangen, das zu üben, habe dann gemerkt, Schlagzeug ist viel schwerer als ich gedacht habe, bis man Hände und Füße koordiniert kriegt und rufe ihn irgendwann verzweifelt an und sag „Du, Michael, ich pack’ das nicht. Es tut mir echt leid, ich hätte früher anfangen sollen, blablabla, gibt’s noch jemand Anderes, der Schlagzeug spielen kann oder soll ich, kann ich vielleicht Cajón spielen, ist schon fast gleich gut?“ Er hat gesagt: „Nee, Alex. Cajón ist eigentlich nicht das gleiche. Boah, das ist jetzt echt doof, wie kriegen wir das hin?“ Irgendwie habe ich dann mich breitschlagen lassen oder weil mein schlechtes Gewissen hat mich erwischt, habe ich gesagt: „Okay, weißt du was, ich kriege das irgendwie hin.“ Das war Donnerstagmittag. Donnerstagmittag, 20 Minuten später, hatte ich ein Schlagzeuglehrer gefunden, der mir Donnerstagabend eine Schlagzeugstunde geben konnte, weil ich weiß, Samstag fliege ich nach Marbella. Ich rufe den Schlagzeuglehrer, sage „Grüß Gott, ich habe ich ein Problem, ich muss übermorgen in einer Band spielen, in Spanien, vor Publikum und es gibt ein Lied, das kann ich nicht spielen, kannst du es mir beibringen?“ Er sagt „Ja, okay, seit wann spielst du denn Schlagzeug?“ Sage ich: „Ja, seit heute.“ Sagt er: „Das wird spannend.“ Ich so: „Kein Problem und wenn wir da drei Stunden dran sitzen, ich zahl das, du bringst mir das irgendwie bei, hast du noch Zeit?“ Er so „Ja.“ Dann war ich bei ihm, wir haben zwar nur 2 Stunden am Stück geprobt, weil er gesagt hat, es macht keinen Sinn mehr, aber am nächsten Tag morgens noch mal zwei Stunden, abends noch mal zwei Stunden und dazwischen zu Hause geübt, bin ich dann in Marbella angekommen, dort ein Schlagzeug geliehen, aufgebaut, am Abend vor Kongressbeginn noch mal heimlich geübt 2 Stunden. Und dann haben wir dieses Stück gespielt und es ging in die Geschichte und es war sicher nicht sauber geklopft, aber es war erträglich und natürlich ein Wahnsinnsstartschuss in „Voll geil, ich habe Bock drauf, ich habe mega schnell Erfolgserlebnisse in vier Tagen gemacht, jetzt will ich mehr.“ Und das war der Moment, wo ich gemerkt habe, wenn ich irgendwann mal wieder eine neue Fähigkeit habe, wo ich danach dann regelmäßig Unterricht nehmen möchte, um das eben tiefer zu schleifen, dann werde ich es auf jeden Fall mit einem klaren Kickoff machen, wo ich mich mal zwei Tage nur damit beschäftige. Und danach eben einen Prozess finde wie, anmelden im Verein, ein Trainingspartner haben, der einen in den Arsch tritt, wenn man es nicht macht und mitkommt etc.. Also da muss jeder dann auch ein bisschen sich selber hacken und gucken: „Wie funktioniere ich, ich persönlich funktioniert gut über einen Trainingspartner in irgendeiner Form, auch im Sport habe ich einen Trainingspartner, mit dem weiß ich, wir gehen trainieren weil war ausgemacht und machen wir dann auch so und dann gibt's auch keine Ausrede mit „Boah, heute bin ich echt mies abgeschlafft“, sondern der schleift einen dann auch ins Training. und das Gleiche mache ich für ihn und ich glaube, diese gegenseitige Unterstützung ist sinnvoll und gerade bei Wachstum in alle Bereiche rein noch gut übertragbar, da einen Buddy zu haben, mit dem man gemeinsam so einen Weg gehen kann.

Götz Müller: Ich glaube, es hat ein bisschen was mit dem zu tun, habe ich vorher mal so kurz für mich überlegt, wo du erzählt hast … nicht jeder Elefant ist gleich, also seinen eigenen Elefanten auch zu kennen, wenn ich ihn dann belohnen will oder?

Alexander Hartmann: Auf jeden Fall. Und nach welchem, wie du da vorgehst, wenn ich mit disc-Modell oder so auskennst und weißt zum Beispiel, ob du eher ein strukturierter Mensch bist oder eher jemand, der sie viel Wert auf Beziehungen und Zwischenmenschliches und so weiter oder du erfolgsorientiert bist oder oder oder. Oder ob du an sich, dich einfach mal hinsetzt und guckst, was ist mir wichtig und Sachen aufschreibst, die dir auffallen und überlegst, in welchen Momenten in meinem Leben bin ich glücklich, das sind meistens die Sachen, die dir wichtig sind, dann findest du natürlich auch raus das vielleicht für dich Belohnung was ganz anderes ist. Wenn der eine sagt „Ja, wenn ich das Ziel erreicht habe, dann kaufe ich mir einen Montblanc-Stift, weil wollte ich schon immer mal und reizt mich voll und die sind so schön und das Prestige, das mitschwingt, das kitzelt mich schon so ein bisschen und das ist eine Belohnung für mich, so mach ich mit mir selber aus.“ Wenn jemand … also hat bei mir funktioniert, ich habe gesagt, wenn ich mein Buch fertig habe, kaufe ich mir einen Montblanc, damit die Bücher signieren kann, voll die gute Idee und tatsächlich war das, wenn auch nicht der Hauptgrund, ein Buch zu schreiben, schon ein regelmäßiger kleiner Kitzler, der mich so ein bisschen dran gehalten hat. Nicht … jemand anderes, er entweder a) mit diesem konkreten Markensymbol wenig anfangen kann oder b) einfach auf Prestige, Geld und Ähnliches nicht so viel Wert legt, sondern total menschen- und sozialfixiert ist, der tut sich vielleicht einen viel größeren Gefallen, wenn er sagt „Und dann veranstalte ich eine Party mit all meinen besten Freunden und wir gehen gemeinsam Quad fahren und haben geilen Tag zusammen.“ Feiert der viel nachhaltiger dieses schöne Erlebnis als jetzt so ein Schreibgeräte, das halt teuer war. Und ich glaube, da darf jeder für sich halt gucken: Wie funktioniere ich, was belohnt mich, was kitzelt mich, größer zu werden, was reizt mich, um zu wachsen? Und ja, was macht mich im Leben glücklich? Ich glaube das ist definitiv wichtig für jeden und das ist für jeden anders.

Götz Müller: Jetzt müssen wir, ich gucke mal ein bisschen auf die Uhr, es wird eine von den etwas längeren Folgen, aber ist spannend, definitiv, keine Frage. Wenn der Ein und Andere sagt „Hey, Alexander Hartmann scheint irgendwie ein cooler Typ zu sein“, was kann er tun, um dich auf die ein oder andere Weise einfach kennenzulernen?

Götz Müller:
Alexander Hartmann: Also, der einfachste, schnellste und vor allem kostenloseste ist am tatsächlich mein Hörbuch The Inner Game, das innere Spiel des Erfolges, findet ihr unter alexanderhartmann.de oder gerne auch unter einem Link, den wir dir gern noch schicken, Götz, dann kannst du den in die Shownotes packen. Da findet ihr es zum kostenlosen Bekommen, ist wirklich sechs Stunden Hörbuch, ich habe es damals wirklich als Hörbuch produziert, das ich erst verkaufen wollte, dann hab ich irgendwann gesagt, ich verschenke es, damit Leute meine Arbeit kennenlernen und gleichzeitig in ihrem Leben eine Veränderung machen können. Das haben zwischen über 20-25.000 Menschen runtergeladen und für gut befunden. Deswegen hoffe ich, ich kann guten Gewissens sagen, da kannst du wirklich, nicht nur einen richtig guten ersten Schritt, sondern so ein 6-Tages-Lebensveränderungsprogramm durchlaufen, wenn du die Sachen auch umsetzt. Das ist wie immer, man kann sich Inspiration reinknallen, nichts damit machen, aber wenn du sagst „Wow, es macht Sinn für mich, ich setze diese Sachen um, dann steckt da wirklich ein 6-Tagesplan drin, wo du jeden Tag ein bisschen was umsetzen kannst und nach einer Woche merkst „Geil, wenn es so weitergeht, dann kommt da langsam Bewegung rein und das macht Spaß.“ Deshalb, das kann ich jedem empfehlen, fast kostenlos, woran auch der Autor wie man über Bücher inzwischen weiß, nichts verdient, deswegen kann ich es auch sehr guten Gewissens empfehlen, ist mein Buch Mit dem Elefant durch die Wand, ist ein Spiegel-Bestseller geworden und da geht es eben genau darum, wie können wir unser Unterbewusstsein auf Erfolg programmieren, wir können unsere Ziele besser erreichen und diesen inneren Antrieb so zünden, dass er uns eben dorthin trägt, wo wir hinwollen? Wie wir halt auch bessere Kommunikation, bessere Beziehungen, besseres leadership und so weiter bewusst leben können. Und für die, die sagen, ich würde diesen Wahnsinn gerne mal live erleben, haben wir natürlich auch ein Angebot und das ist unser Eintagesseminar zum Erfolgsfaktor Unterbewusstsein. Es gibt auch die vorhin angesprochene HPM, die High Performance Masterclass, was ein Viertages Seminar ist, das mehr in die Tiefe geht, was um die 1500 € kostet. Wer mich nicht kennt, für den ist es wahrscheinlich erst mal eine große Welt 4 Tage, aber für alle, die sagen, ich würde das gerne mal kennenlernen, gibt es das Eintagesseminar zum Erfolgsfaktor Unterbewusstsein und das liegt bei 197 € und für dich jetzt als als Partner im Podcast-Interview können wir das Ticket für 97 €, also die erste Zahl einfach wegstreichend, da ein besonderes Angebot machen, ich glaube, dafür den Speziallink geben wir dir auch einen Link für unter das Video, oder für unter den Podcast, du hast ja gesagt in die Shownotes, das ist ein Tagesseminar, wo wir eben genau das im Live-Moment anschauen. Wie entstehen Gefühle im Körper? Wie kann ich sie beeinflussen? Wie kann ich sie verändern? Wie kann ich Motivation holen, wenn ich grad keine habe? Wie kann ich produktiver vor allem den Fokus halten, wenn ich mich sonst leicht ablenken lasse und wie kann ich mit anderen Menschen bessere Beziehungen führen, sei es privat in der Partnerschaft oder in der Freundschaft oder eben auch im Beruf mit dem eigenen Team? Wie kann ich da meine Ziele besser erreichen und auch den Weg dorthin erfolgreicher gehen? Darum geht es, einen Tag geballt. Nicht nur auf die Ohren, sondern eben wirklich auch in Übungen, in Interaktivem, im Erleben. Und ja, wer noch nicht dabei war, dem kann ich das sehr empfehlen. Link wie gesagt, schick ich dir zu, dann kannst du das mit reinpacken. mir

Götz Müller: Alles klar, super. Kann ich nur bestätigen, an dem Tagesseminar durfte ich auch schon teilnehmen, war eine sehr spannende Erfahrung und ich stehe mit einem Teilnehmer, der da halt einfach zufällig neben mir saß, mit dem stehe ich immer noch regelmäßig im Kontakt einmal die Woche.

Alexander Hartmann: Wie cool. Sehr schön. Das finde ich auch das spannende an dieser Arbeit, wenn dann … das macht leider nicht jeder, das wäre voll toll, aber die, die es halt raustragen und wirklich machen, da merkst du halt, wie so etwas Einfaches wie ein Cross Coaching Buddy, ähnlich wie mein vorhin erwähnter Trainingspartner, kannst du eigentlich auch zum Thema Erfolg und zum Thema „Was will ich beruflich voranbringen?“ eine Person haben und mit der telefonierst du einmal die Woche 30 Minuten, ihr updated euch wir weit ihr seid, und halte euch dadurch gegenseitig ein bisschen halt responsible, ein bisschen verantwortlich, „So, hast du auch gemacht, was du dir vorgenommen hast?“ und allein das kann schon einen riesen Unterschied machen im Prozess von, ob man es wirklich macht.

Götz Müller: Stichwort Prozess war genau das Richtige, denn darum geht's im Grunde in meinem Podcast immer. Alexander, ich danke dir für deine Zeit. Ich gucke hier auf die Uhr, war locker über eine Dreiviertelstunde. Ich bin mir ziemlich sicher, dass da der ein oder andere da noch etwas mitnehmen konnte. Ich danke dir und vielleicht begegnen wir uns mal wieder irgendwo auf der Straße wie vor nicht allzu langer Zeit.

Alexander Hartmann: Wie kürzlich ich auf der Autobahn, genau. Ich danke auch allen, die es bis hierher geschafft haben, dranzubleiben und ich hoffe, eure Ohren bluten nicht und ich hoffe, ihr konntet die ein oder andere anwendbare Idee mit rausnehmen. Ja, bedanke mich bei dir und wünsche allen noch einen schönen Tag.

Götz Müller: Danke.

Das war die heutige Episode im Gespräch mit Alexander Hartmann zum Thema High-Performance-Prozesse. Notizen und Links zur Episode finden Sie auf meiner Website unter dem Stichwort 103.

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Ich bin Götz Müller und das war Kaizen to go. Vielen Dank fürs Zuhören und Ihr Interesse. Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit bis zur nächsten Episode. Und denken Sie immer daran, bei allem was Sie tun oder zu lassen, das Leben ist viel zu kurz, um es mit Verschwendung zu verbringen.

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