Denkanstöße

In den Blog-Artikeln finden Sie regelmäßige Denk­anstöße für das weite Feld der Verschwen­dungs­ver­meidung und deren Umfeld in unter­nehmerischen, betrieb­lichen, organisa­torischen und privaten Bereichen. Mal aus der Sicht des Beraters, mal aus der Sicht des Beobach­ters und manchmal auch des Betrof­fenen.
Warnung: Nicht unbedingt immer ganz ernst gemeint :-)

Die Denkanstöße sollen Lean-interessierten Menschen unabhängig von ihrer Rolle im Unternehmen (Führungskraft, Fachkraft, auf allen Ebenen der Hierarchie) regelmäßige Impulse für den wichtigen Anteil der Verbesserungsarbeit im Tagesgeschäft bieten. Um die eigenen Beiträge zur Verbesserung zu reflektieren und andere zur Mitwirkung anzuregen. Um damit gemeinsam die Wertschöpfung für die Kunden und die Arbeitswelt für alle zu optimieren.

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Die Rolle von Experimenten in komplexen Situationen

In Gegenüberstellungen von Lean und Agile wird immer wieder darauf verwiesen, dass Agile für die komplexen Situationen zuständig ist und Lean nur für die komplizierten. In meinen Augen ist eine oder die Ursache für diese Annahme, dass Lean aus Werkzeugen und Methoden besteht, die dann auch nur algorithmisch in komplizierten Szenarien zum Einsatz kommen können, weil diese sich durch methodische Ansätze in der Natur der Sache bedingt auflösen lassen.

Welche Rolle Anker im Lean-Kontext spielen

Anker sind ein wichtiger Ansatzpunkt, um das Verhalten von Menschen zu beeinflussen (auch das eigene). Dabei wird die Nutzung eines Ankers mit einem resultierenden Verhalten gekoppelt. Es handelt sich dabei zwar nicht um einen kausalen Zusammenhang wie die Schwerkraft, aber durch die Kopplung entsteht trotzdem ein enger Zusammenhang in Form eines Wenn-Dann-Mechanismus.

Warum keine Entscheidung manchmal die beste Lösung ist

Entscheidungen sind im unternehmerischen, betrieblichen, wirtschaftlichen Kontext ein wichtiges Element, um die Zukunft aktiv zu gestalten. Eine Kernaussage dabei ist auch, dass auch die Nicht-Entscheidung eine Entscheidung darstellt, nämlich den Status Quo nicht zu verändern. Dabei sollte man sich aber immer über die Randbedingungen und mögliche Konsequenzen im klaren sein. Hier kann es nämlich durchaus zu unerwünschten Effekten kommen, die bei einer Nicht-Entscheidung gar nicht aufgetreten wären.

Was Überschätzung im Lean Kontext bedeutet

Überschätzung betrachte ich in diesem Artikel bezogen auf den Lean-Kontext auf der persönlichen Ebene. Auf der persönlichen Ebene gibt es dabei mindestens zwei Aspekte. Einmal kann man sich selbst überschätzen oder man kann andere überschätzen bzw. von anderen überschätzt werden. Um die Folgen dieser Überschätzung soll es in diesem Denkanstoß gehen.

Meinungen und Gefühle – Teil 2

In Ergänzung zum Artikel von letzter Woche zum Umgang mit Meinungen und Gefühlen will ich dieses Mal den Schwerpunkt auf die Herkunft von Meinungen und Gefühlen legen, der Schwerpunkt sollen dabei die Gefühle sein.

Als wichtigsten Punkt – zumindest der mir hier als erstes in den Sinn gekommen ist – sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Abwesenheit von Gefühlen typischerweise ebenso ausgeschlossen ist, wie das für Kommunikation und Verhalten der Fall ist. In meinen Augen ergibt sich das schon aus dem Zusammenhang von Gefühlen mit Kommunikation und Verhalten in der Form, dass Gefühle die Ausgangspunkte für Kommunikation und Verhalten darstellen.

Meinungen und Gefühle (im Lean-Kontext)

Über die weichen Aspekte im Lean-Kontext habe ich schon einige Artikel geschrieben. Weil ich das Thema (die Begriffe Meinungen und Gefühle stehen dabei „nur“ stellvertretend) aber so wichtig finde, werde ich auch nicht müde, die Relevanz immer mal wieder in einem neuen Artikel zu betonen.

Lean und Golf, jetzt aber richtig

Ok, ok, letzte Woche bin ich irgendwie vom Thema abgekommen. Deshalb nehme ich jetzt einen neuen Anlauf. Die Gedanken, die mir letzte Woche schon ansatzweise durch den Kopf gingen, haben etwas mit den zentralen Aspekten zu tun, die in meinen Augen (des blutigen Golflaien) das Golfspiel auszeichnen und vergleichbar auch im Lean Management relevant sind.