Lean auch am Pool

Wer auch im Urlaub nicht ganz von Lean lassen kann, wird hier einige Denkanstöße finden.

💧 Fehlende Standards bei der Pool-Pflege zeigen, wie schnell „blinde“ Automatisierung an ihre Grenzen stößt.
📸 Ein einfaches Foto kann mehr bewirken als teure Technik – vor allem im Zusammenspiel mit klaren Prozessen.
🚨 Wenn Fehler persönlich statt prozessual adressiert werden, geht oft mehr schief, als man denkt.

Fragen, die Sie nach dem Lesen des Artikels stellen können:
• Wo hat Sie der Lean-Virus auch im Urlaub nicht in Ruhe gelassen?
• Welche Symptome sind Ihnen dabei begegnet?
• Welche Therapie haben Sie eingesetzt?

Kommentieren Sie gerne mit Ihren Antworten.

Was bleibt übrig, wenn alle im Urlaub sind?

In der Sommerzeit zeigt sich, was wirklich funktioniert – wenn niemand da ist, um es zu steuern.

⏳ Manche Prozesse laufen erstaunlich stabil, auch wenn die halbe Mannschaft fehlt.
🧩 Andere geraten ins Stocken, sobald eine Schlüsselperson nicht greifbar ist.
📉 Der Sommer zeigt, wo Abläufe robust sind – und wo sie noch auf wackeligen Beinen stehen.

👉 Jetzt lesen und prüfen, was in Ihrem Umfeld bleibt, wenn alles andere pausiert.

Was Äpfel mit Lean zu tun haben

Äpfel

Warum es sich lohnt, nicht nur auf den „schlechten Apfel“ zu schauen, sondern das ganze System zu hinterfragen.

🍏 Ein einzelner Fehler lenkt schnell die Aufmerksamkeit auf die Person – aber was, wenn das Problem tiefer liegt?
🔄 Lean bedeutet, Zusammenhänge zu erkennen statt Schuld zu verteilen.
📚 Strukturierte Wissensvermittlung kann „Fehlerquellen“ in Chancen zur Verbesserung verwandeln.

Fragen, die Sie nach dem Lesen des Artikels (Link s.u.)stellen können:
• Wo in Ihrem Verantwortungsbereich tauchen immer wieder dieselben Fehler auf?
• Was würde sich ändern, wenn diese Fehler nicht als individuelles Versagen, sondern als Symptom des Systems betrachtet würden?
• Und welche Trainings- oder Wissenslücken müssten dann zuerst geschlossen werden?

Kommentieren Sie gerne mit Ihren Antworten.

Über die Last der Vorgesetzten

Führung bedeutet oft viel mehr, als es auf dem Papier aussieht – und genau das wird zu selten offen angesprochen.

🔍 Viele Vorgesetzte stehen zwischen Erwartungen und Realität – ohne Vorbereitung auf das, was wirklich zählt.
🧭 Führung wird nicht durch Position wirksam, sondern durch Orientierung und Beziehung.
🛠 Es gibt längst bewährte Wege, wie Führung erlernbar und entlastend gestaltet werden kann – auch für die „unterste Ebene“.

Fragen, die Sie nach dem Lesen des Artikels aus dem Blog-Archiv (2025) stellen können:
– Wie wird in Ihrem Verantwortungsbereich Führung vorbereitet?
– Woher wissen Ihre Vorgesetzten, ob sie wirksam führen?
– Und was braucht es, damit sie es nicht nur wissen, sondern auch tun?

Kommentieren Sie gerne mit Ihren Antworten auf diese Fragen.

Was wir für SMED von Steckern lernen können

Ich habe mich neulich dabei ertappt, wie ich ein neues Gerät an meinen Laptop anschließen wollte und mit einem kurzen Griff zum USB-Stecker den Vorgang in wenigen Sekunden erledigt hatte. Kein Nachdenken, kein Suchen, kein Schrauben. Einfach einstöpseln und weiterarbeiten. Ein banaler Vorgang, den ich kaum beachtet hätte, wenn mir nicht in dem Moment klar geworden wäre, wie viel wir von genau dieser Einfachheit lernen können, wenn es um Rüstvorgänge in der Produktion geht.

Die Rolle von Kompass und GPS im Lean-Kontext

Jahrhundertelang hatten Reisende nur einen Kompass dabei und sind trotzdem dort angekommen, wo sie hinwollten oder sie haben eben etwas neues entdeckt. Schon seit ein paar Jahrzehnten nutzt man mittlerweile Navigationssysteme. Damit kommt man zwar einfacher ans Ziel, aber die Zeit der großen Entdeckungen ist vorbei (Anmerkung: Mir ist natürlich klar, dass das keinen kausalen Zusammenhang hat). Nicht nur deshalb lohnen sich ein paar Gedanken darüber, welche Rolle Kompass und GPS eigentlich im Lean-Kontext spielt. Wohin die Reise in diesem Artikel gehen wird, weiß ich jetzt zu Beginn auch noch nicht. Sie können mich ja mal dabei begleiten.

Was man vom Hausbau für Lean Management lernen kann

Die Metapher Haus ist im Lean-Kontext jetzt nicht mehr wirklich neu. Trotzdem möchte ich sie nutzen, etwas in Richtung Hausbau nutzen (ausbauen ;-) und einige Parallelen aufzeigen, die zwar offensichtlich sind aber in meinen Augen viel zu oft ignoriert oder missachtet werden. Und in der Konsequenz dann eben das mehr oder weniger mühsam errichtete Gebäude wieder zum Einsturz bringen oder als Ruine hinterlassen.

Über die Rolle kognitiver Dissonanz im Lean-Kontext

Es ist ein leiser Prozess, fast unmerklich, wie sich innere Spannungen aufbauen, wenn frühere Entscheidungen mit der heutigen Realität kollidieren. In Führungsetagen begegnet man diesem Phänomen nicht selten. Was einmal mit Überzeugung beschlossen wurde, was vielleicht sogar mit Stolz vertreten wurde, zeigt rückblickend Brüche, Unschärfen oder schlichtweg Fehlentwicklungen. Und dennoch fällt es schwer, diese Erkenntnisse offen anzunehmen. Stattdessen setzt ein innerer Mechanismus ein, der schützt, relativiert und verzögert. Kognitive Dissonanz entfaltet genau hier ihre Wirkung.

Was Effectuation mit Lean gemeinsam hat

Im Alltag von Lean-Verantwortlichen geht es häufig um Strukturen, Prozesse und Ergebnisse. Dennoch entsteht Wirksamkeit bei der Verbesserung nicht selten gerade dort, wo der Weg nicht vollständig planbar ist. Genau hier lohnt ein Blick auf ein Denkmodell, das ursprünglich aus dem unternehmerischen Kontext stammt, aber auch im Lean-Kontext Parallelen hat, auch wenn sie dort nicht so explizit benannt werden: Effectuation. Schon der Begriff verweist auf den zentralen Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung, der auch im Lean Management im Zentrum steht.

Dojo vs. Gemba – Training vs. Wettkampf

Der Begriff „Dojo“ weckt schnell Bilder von intensiven Trainings, vielleicht sogar von disziplinierten Bewegungsabläufen in stillen Hallen. Etwas Abgeschiedenes, ein geschützter Raum, in dem das Lernen im Mittelpunkt steht – strukturiert, wiederholbar, bewusst. Dem gegenüber steht der „Gemba“, jener reale Ort des Geschehens, wo Wert geschaffen wird. Die Werkhalle, das Kundengespräch, der Büroarbeitsplatz. Weniger strukturiert, oft mit Störungen, Unterbrechungen, Überraschungen. Hier ist nichts simuliert, nichts modellhaft. Und doch ist auch der Gemba ein Lernort, eben mit einem anderen Charakter.