Kaizen 2 go 281 : Der Designer-Blick auf Arbeitsprozesse


 

Inhalt der Episode:

  • Was unterscheidet die Wahrnehmung eines Designers von der Wahrnehmung “normaler” Menschen?
  • Aus was achtet ein Designer dabei besonders?
  • Welche Rolle kann dabei eine Systemanalyse spielen?
  • Welche Rolle spielen dabei Benutzerschnittstellen?
  • Was lässt sich aus dem Design und Betrieb von Automaten(systemen) auf andere Geschäftsprozesse übertragen?
  • Wie kann man Innovation von “normalen” Verbesserungen abgrenzen? – Wann ist Verbesserung ausreichend, wann ist Innovation nötig?
  • Wie lässt sich die Lücke zu den Anwender-/Benutzerbedürfnissen am besten schließen?
  • Wie kann man die Design- und Engineering-Wissen/Erfahrung/Verständnis zusammenbringen?

Notizen zur Episode:


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(Teil)automatisiertes Transkript

Episode 281 : Der Designer-Blick auf Arbeitsprozesse

Herzlich willkommen zu dem Podcast für Lean Interessierte, die in ihren Organisationen die kontinuierliche Verbesserung der Geschäftsprozesse und Abläufe anstreben, um Nutzen zu steigern, Ressourcen-Verbrauch zu reduzieren und damit Freiräume für echte Wertschöpfung zu schaffen. Für mehr Erfolg durch Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, höhere Produktivität durch mehr Effektivität und Effizienz. An den Maschinen, im Außendienst, in den Büros bis zur Chefetage.

Götz Müller: Heute habe ich Matthias Lechner bei mir im Podcast-Gespräch. Er hat über zwei Jahrzehnte Designerfahrung, eine interessante Geschichte, von der er uns auch bestimmt noch was erzählen wird. Hallo Matthias.

Matthias Lechner: Hallo Götz, grüß dich.

Götz Müller: Ja, schön, dass du dabei bist. Ich habe jetzt schon so einen kleinen Teaser zu dir gesagt, aber stell dich gern noch mal in drei, vier Sätzen intensiver vor, durchaus auch aufgreifend, was ich jetzt gerade so ein bisschen angedeutet habe.

Matthias Lechner: Ja, das mach ich doch gerne. Ja, erstmal, Götz, vielen Dank für die Einladung zu deinem Podcast. Das hat mich sehr gefreut. Ich bin Matthias Lechner, ich bin Produktdesigner und um so ein bisschen zu erklären, wie ich in diese Richtung reingekommen bin, möchte ich bisschen zurückgehen in die Geschichte.

Ich habe eine Lehre gemacht als Werkzeugmacher bei der Firma Braun und wer so ein bisschen Braun kennt, weiß, dass die sehr designaffin sind und da gibt es ein kleines Schlüsselerlebnis. Wir haben damals unseren Ausbildungsraum umgebaut und haben dann, ich durfte die ganzen Designpreise, also die Bilderrahmen aufhängen und dadurch bin ich tatsächlich in diesem Bereich reingekommen und hab gesagt: Mhm, ich bin ganz gut im Design und ich kann mir das ganz gut vorstellen, aber da gibt es einen Berufsbild des Produktdesigners und das fand ich ganz interessant. Und hab dann Produktdesign in Berlin studiert und so ist es dann gekommen, dass ich dann in den Bereich tatsächlich gearbeitet habe.

Götz Müller: Ja, ich fand jetzt ein Stichwort schon sehr spannend und im Grunde auch gleich die Referenz zu unserem Titel hier oder auch schon zur ersten Frage. Diese Wahrnehmung eines Designers, im Grunde hat er ja etwas im Kopf, was ganz am Anfang noch gar nicht da ist. Das heißt ich, ich muss da ein anderes Bild von Dingen haben, die vielleicht ein, in Anführungszeichen, Normalsterblicher gar nicht hat, weil er die Dinge erst sieht, wenn sie physisch existieren und vielleicht eben da die Einstiegsfrage: Wie unterscheidet sich diese Wahrnehmung eines Designers von der normaler Menschen?

Matthias Lechner: Gute Frage. Also ich glaube, wir Designer, und ich kann natürlich jetzt erstmal nur von mir selber sprechen, dass wir eine gewisse Sensibilität haben. Also wenn wir durch die Stadt, ich lebe ja in Berlin, und jedes Mal, wenn die Dinge nicht so richtig funktionieren, das kann eine Benutzeroberfläche sein, das kann aber auch ein Parkautomat sein, was auch immer, dann will ich den verändern. Ja, und wir haben die große Gabe, glaube ich, innerhalb des Studiums auch gelernt, auch zu erklären, wie Dinge eben dann möglicherweise besser funktionieren. Also der Unterschied, glaube ich, einfach von unserer Wahrnehmung, dass wir etwas sensibler darauf reagieren, wie die Dinge besser geordnet wären.

Götz Müller: Ja, das würde ich ganz gerne noch ein bisschen vertiefen, im Sinne von, kann man es erklären, auf was ihr, also, wenn ich sage ihr, ihr Designer, auf was ihr da besonders achtet oder kommt es einfach über euch, um es mal so flapsig auszudrücken?

Matthias Lechner: Ich glaube, das ist eine Kombination. Also das eine ist natürlich, wir lernen, was gutes Design ist, ja, also zum einen gibt es ja bestimmte Techniken, die man lernen kann, um Produkte zu verbessern. Es gibt zum Beispiel den goldenen Schnitt, es gibt die Fibonacci-Zahlen, also es gibt bestimmte Herangehensweisen, um sagen wir mal ein Produkt besser zu ordnen oder besser ordnen zu können, das ist das eine und das andere ist sicherlich die Auseinandersetzung mit dem Produkt als solchem, also es zu verstehen, warum es so funktioniert.

Götz Müller: Ja, das finde ich jetzt an einen guten Punkt und das war auch für mich der Impuls, dich anzusprechen, vor deinem Hintergrund oder mit deinem Hintergrund eben zum Teil der Automaten-Industrie, wo man jetzt so den Coca-Cola- oder Getränke- oder sonst wie Automaten vielleicht vor sich sieht und als Benutzer sehe ich da eine relativ, in Anführungszeichen, einfache Benutzeroberfläche, irgendwie was zum Auswählen und dann macht es, dann rappelt es irgendwie und dann fällt da unten eine Flasche oder eine Dose raus, aber da gehört ja noch viel mehr dazu, also im Grunde ein ganzes System und das wäre jetzt auch meine nächste Frage: In wie weit denkt ihr da über solche, inwieweit habt ihr da so ein Systemgedanken auch im Kopf, weil das ja auch den Bogen schlägt zu dem Thema Arbeitsprozesse?

Matthias Lechner: Ich würde mal so anfangen, vielleicht gehe ich noch mal ganz kurz in Richtung Studium, wir haben relativ unterschiedliche Produkte und Projekte angegangen, von, in meinem Falle jetzt, von einer Solarfähre über eine Handerntemaschine bis hin zu dem Thema Fernsehen der Zukunft, sind wir ein relativ breites Spektrum an Projekten angegangen. Um das überhaupt zu bewerkstelligen, musst du immer die Vogelperspektive als Designer einnehmen. Also du musst immer von oben runter gucken auf das Produkt, was ist es eigentlich. Du musst es verstehen und innerhalb des Designprozesses hast du eine relativ lange und umfangreiche Recherchephase, wo du dich auch mit den Nutzern des Produktes, aber auch mit den Produktionsverfahren eines Produktes auseinandersetzt. Und du hast gerade das Thema Vending angesprochen. Ich habe ja sehr viele Jahre auch in dem Bereich gearbeitet für große Firmen, da ist mir eben aufgefallen, dass im Bereich Vending kannst du, sagen wir mal, von drei Stakeholdern sprechen. Einmal gibt es die Firma, den Automatenbetreiber, der die Automaten aufstellt und betreibt, dann gibt es die Mitarbeiter, da gibt es eben zwei Gruppen, das ist einmal der Merchandiser, der die Automaten befüllt und es gibt den Techniker, der den Automaten repariert und es gibt die wichtigste Gruppe, das sind die Konsumenten, die aus dem Automaten etwas rausziehen. Und ich habe in meiner Zeit in der Schweiz, wo ich für die Firma Selecta unter anderem gearbeitet habe, haben wir eben ein relativ großes Projekt gemacht, wo wir überlegt haben, was für Prozesse sind denn hinter dem Automaten eigentlich zu finden. Und ein wichtiger Prozess ist zum Beispiel auch dem Mitarbeiter die Möglichkeit zu geben, genau zu wissen, wie viele Produkte im Automaten sind und das geht eben über die Benutzeroberfläche eines Automaten hinaus. Also der Nutzer, also sprich in dem Falle der Merchandiser, der den Automaten befüllt, muss ja wissen, wie viele Produkte im Automaten zu befüllen sind. Da hatten wir ein relativ großes Telemetrie-Projekt am Laufen, wo wir das Ziel hatten, alle Automaten sozusagen zu digitalisieren und diese Informationen, die aus dem Automaten rauskommen, eben so zu verarbeiten, dass wir am Schluss den Füllstand eines Produktes eben übermitteln konnten. Um es kurz auszusprechen, es geht beim Design immer darum diese Vogelperspektive einzunehmen und eben nicht nur von außen den Automaten anzugucken in dem Falle, sondern wirklich auch zu verstehen, wie die Prozesse dahinter sind.

Götz Müller: Ja, ich höre da, auch wenn es andere Begriffe sind, aber ich höre dann da durchaus so etwas wie einen Wertstrom raus beziehungsweise dort mache ich ähnliche Dinge, ich gucke es vielleicht nicht aus einer Vogelperspektive an, sondern ich mache es an der Wand und trete dann so sprichwörtlich einige Meter zurück, damit ich mal mit unserem etwas eingeschränkten Gesichtsfeld, doch von vorne bis hinten alles sehe, da sehe ich eben schon Ähnlichkeiten, auch wenn die Begriffe ganz andere sind.

Matthias Lechner: Absolut, absolut sind da Ähnlichkeiten zu finden. Ich würde sagen, der Designer geht vielleicht erstmal vom Frontend aus und überlegt sich, wie kann sich ein Produkt eben von der Bedienung her verbessern. Aber du musst relativ schnell eben in diese Maschinen hineingehen, du musst verstehen, wie die Prozesse funktionieren. Und der Designer arbeitet ja nicht alleine, um zum Beispiel eine Benutzeroberfläche zu entwickeln oder einen Prozess zu verstehen, sondern er arbeitet in der Regel auch mit einem Team zusammen.

Götz Müller: Ja, das finde ich jetzt spannend, eben diesen Zusammenarbeitsaspekt noch ein bisschen zu vertiefen. Also nicht nur die Benutzeroberfläche zu sehen, sondern auch das, was dahintersteckt und wenn ich es auf Wertströme übertrage, also nicht nur zu sehen, was da in dem Wertstrom an Wertschöpfung passiert, also an Veränderung eines Produktes, sondern eben auch zu bedenken, wie kommt denn Material an eine Linie und solche Dinge, wie wird ein Material weiter transportiert, obwohl Transport an sich ja wiederum nicht wertschöpfend ist.

Matthias Lechner: Ich gebe vielleicht da mal ein Beispiel. Sozusagen eben, wie so eine Design-Brille funktioniert, wenn man mal auf so ein Automaten-Business mal guckt. Vielleicht ist das ganz interessant. Die Firma … in Korea bin ich auf ein Bild gestoßen, das ist ein junger Koreaner gewesen, der an einer U-Bahn Station stand vor einer riesengroßen Tafel und diese riesengroße Tafel, die hatte Abbildungen von Produkten, und an diesem Produkt war ein QR-Code, ein kleiner Code, den konnte man scannen und, was ich damit sagen will, diejenigen, die sozusagen nach Hause gefahren sind, und an einer bestimmten Station konntest du deine Produkte per Scan einkaufen und konntest die Produkte dann eben nach Hause liefern lassen. Das heißt im Umkehrschluss, der Automat selber muss nicht unbedingt alles beinhalten. Ja, also ein Automat besteht, so wie wir ihn heute kennen, aus dieser Quadratmeterfläche. Er besteht eben aus einer Eingabefläche, wo ich eben meine Produkte beziehe. Es gibt eben ein Lager in dem Automaten, wo ich meine Produkte raushole. Das heißt, es gibt eine Eingabe, eine Ausgabe und eben diese Lagerkapazität. Aber das kann man alles trennen. Und ich glaube, als Designer haben wir möglicherweise da auch den entscheidenden Aspekt, den wir sehen, ist, dass wir einen Automaten eben auch zerteilen können in verschiedene Module und die Eingabe teilweise auch vom Lager getrennt werden kann. Das heißt also, du kannst es tatsächlich, oder vielleicht auch anders ausgedrückt, ein Automat kann zum Beispiel nicht auf einer Quadratmeterfläche ausgebreitet werden, er kann zum Beispiel auch ein Raum sein, den ich betrete, ja, und so passiert es, dass du oftmals einen Grundgedanken hast, ein Produkt verbessern willst und am Schluss ein komplett neues Konzept dabei rauskommt.

Götz Müller: Ja und da möchte ich auf jeden Fall noch mal draufkommen, aber jetzt, wo du erzählt hast, ist mir eben auch nochmal Folgendes klar geworden: Es geht nicht darum, einen Automaten zu konstruieren oder zu entwerfen, sondern es geht erstmal im Vorfeld darum zu überlegen, ok, was braucht denn dieser Mensch, der jetzt zum Beispiel von der Arbeit nach Hause fährt. Er möchte etwas im Kühlschrank haben. Und jetzt wäre natürlich eine klassische Möglichkeit, irgendwo einen Automaten physisch hinzustellen, Knopf drücken, Klappe auf, einpacken, mitnehmen, aber das wird natürlich schon sein primäres Bedürfnis vielleicht erfüllen, aber das dahinterliegende Bedürfnis, nämlich etwas im Kühlschrank zu haben, kann ich auch ganz anders lösen, wie du dann wunderbar beschrieben hast mit diesem: Ich sehe da viel, Schaufenster, und habe dann überall kleine QR-Codes, die Lieferung selber überlasse ich jemand anders.

Matthias Lechner: Absolut. Also, das ist irgendwie genau das, dass du oftmals eben die Perspektive des Nutzers einnehmen musst, ja, also das Beispiel von Korea bezieht sich darauf, dass es halt andere Möglichkeiten gibt, Lager von einer Eingabe oder die Eingabe vom Lager zu trennen. Aber man kann das ja auch übertragen in andere Bereiche. Zum Beispiel ist mir aufgefallen, wenn ich, ich komme aus Süddeutschland, aus der Nähe von Würzburg, und da hat man während der Pandemie gesehen, dass mehr und mehr Automaten in ländlichen Gebieten aufgebaut werden, ja, also dass es zum Beispiel die Möglichkeit gibt, den Bauern, die örtlich direkt die Möglichkeit zu geben, ihre Produkte tatsächlich lokal anzubieten. Und das kann zum Beispiel eben auch ein Automat tatsächlich leisten, wenn sozusagen die Geschäfte zugemacht worden sind. Also ich habe eben auch gemerkt, dass es tatsächlich daran liegt, in welcher Situation wir gerade sind, wie Entwicklungen sich weiterentwickeln.

Götz Müller: Ja, da fällt mir eine Episode ein, die ich vor einiger Zeit hatte mit jemandem, der aus dem Metzgerei-Business kam, der da etwas entwickelt hat, um zum Beispiel den Aspekt Kühlkette, was da ja bei Fleischprodukten extrem wichtig ist, um diesen Aspekt mit einzubeziehen, weil es reicht ja nicht, irgendwo ein dann warm geworden Schnitzel da rauszulassen, sondern es soll ja die Kühlkette eingehalten sein, damit das nicht schon anfangen zu leben, wenn ich es aus dem Automaten rausziehe.

Matthias Lechner: Absolut, absolut. Was mir zum Beispiel auch während der Pandemie aufgefallen ist, dass das ganze Thema Mobile Payment, mobiles Bezahlen eben ganz wichtig geworden ist. Mir fällt immer so ein bisschen auf, also die, ich kann da den Vergleich gut sehen zwischen Asien und Europa, dass die Asiaten relativ schnell sich auf eine Technologie stürzen und wir Deutschen haben immer so ein bisschen das Problem, dass wir uns von unserem Bargeld nicht lösen wollen. Die Pandemie hat aber gezeigt, dass der Aspekt der Hygiene extrem in den Vordergrund gerutscht ist, zum Beispiel, um das Beispiel mal aufzunehmen, Metzgerei oder vielleicht sogar Bäckerei, da gibt es mittlerweile eben auch Lösungen, dass du einen Automaten neben die der offiziellen Theke stellst und du bezahlst dann sozusagen, nachdem du deine Brötchen dann bezogen hast, an dem Automaten selber, um bestimmte Hygienevorschriften dann einhalten zu können. Und das finde ich ganz spannend. Oder das berührungslose Bezahlen, also, dass man sagt, okay ich habe Angst, mich irgendwo zu infizieren und kann zum Beispiel heutzutage an einem Automaten eben über einen QR-Code bezahlen und dadurch eben gar nicht in Berührung mit dem Automaten komme, weil ich sogar den Auslösemechanismus auch über das Handy-Display zum Beispiel ansteuern kann.

Götz Müller: Ja, und ich habe natürlich auch als Betreiber den wahrscheinlich nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass ich nicht mit Geldsäcken unterwegs bin, sondern das Geld auf anderem Weg auf meinem Konto landet, spart mir einerseits, das Geld da abzuholen, das Risiko einzugehen, dann mit einem Sack voll Geld unterwegs zu sein und das eben selber auf die Bank tragen zu müssen.

Matthias Lechner: Das hat sogar noch einen weiteren Aspekt. Also wir haben damals bei der Selecta eben dazu genau eine Untersuchung gemacht und haben herausgefunden, dass im Sommer, das kann sich jeder vorstellen, da wird mehr getrunken als Snacks gegessen, dass die Automaten (Fahrzeuge) durch das Bargeld teilweise überladen waren, also die waren sehr nah an der Grenze des zulässigen Gesamtgewichtes durch das Bargeld. Und ein zweiter Aspekt ist sicherlich auch das Thema Sicherheit. Ja, also die Bargeldbestände, die in den Fahrzeugen mitgeführt werden, die sind ja nicht niedrig und das kann dazu führen, dass das ein Risiko sein kann, und das hast du natürlich mit mobilen Bezahlmethoden nicht. Mit dem Aspekt, was du noch gesagt hast, kommt vielleicht noch ein dritter Aspekt dazu, dass ein Automat verkaufsfähig bleibt, wenn zum Beispiel jemand einen Kaugummi an den Schlitz geklebt hat, und die Leute können da nicht bezahlen.

Götz Müller: Jetzt hattest du vorhin ein Stichwort genannt und da möchte ich jetzt meine nächste Frage draus ableiten, einerseits eben, in Anführungszeichen, normale Verbesserung, also so inkrementelle Dinge, hier stört mich irgendwas, dann mach ich ein bisschen was besser, und dann so dieser große Schritt nach vorne, dieser, manchmal Quantensprung, wo es dann ganz weit geht und wo man halt so ein Schlagwort wie Innovation verwendet. Kann man da irgendwie eine Art von Faustregel definieren, wo man sagt, okay, bis dahin erkenne ich im Vorfeld schon, eine normale Verbesserung tut’s auch oder jetzt muss es eine Innovation sein? Wo man ja manchmal vielleicht, so in meinem naiven Weltbild, vorher gar nicht weiß, weil sonst hätte man es ja schon, was denn die Innovationen sein könnte und dass ich sie dann brauche. Stichwort, unsere, du hast ja genannt, unsere Smartphones, ich denke mal, bevor uns hier Steve Jobs hier mit dem Gedanken ums Eck kam, gab’s zwar schon die Blackberries, aber es war halt einfach ein kleiner, geschrumpfter Computer mit Tastatur und solchen umständlichen Dingen.

Matthias Lechner: Zum Thema Innovationen, vielleicht nochmal ganz kurz zurück, ich habe mir mal überlegt, was ist eigentlich Innovation und gibt es so verschiedene Stufen der Innovation. Und dann bin ich eben auf darauf gekommen, dass es tatsächlich drei Innovationsstufen gibt. Und wenn man das mal näher betrachtet, dann weiß ich, dann sieht man schnell, dass Apple zum Beispiel die dritte Innovationsstufe eben genommen hat. Die Erste ist, wenn du etwas komplett neu entwickelt hast. Also sprich, wenn du einen Stiefel entwickelst, der so ein Antigravitationsfeld hat, um einfach mal rumzuspinnen, ja, das gibt es einfach noch nicht und das wäre für mich eine Innovation ersten Grades. Innovation zweiten Grades ist meines Erachtens, wenn du aus einem anderen Bereich eine Technologie nimmst und die für deinen Bereich verwendest. Das kann eine Kühlung sein, die in einem Bereich ist und du überführst die zum Beispiel in deinen Bereich, das kann alles Mögliche sein, aber es ist eine Technologie, die es schon gibt, die überführst du nur in deinen Arbeitsbereich. Und die dritte Innovation, die dritte Innovationsstufe ist meines Erachtens, wenn du eine vorhandene Technologie in diesem Bereich einfach kopierst. Ja, das ist das, was meistens gemacht wird. Wenn du guckst, wenn du irgendwo etwas findest, dann verbessert du das. Man sieht das ja auch, wenn du jetzt das Beispiel Apple nimmst, was du gerade erwähnt hattest, ist ein typisches Beispiel dafür, dass Technologie schon gab. Nokia hatte ja schon durch den Communicator ein Produkt, was auch Instant Mails konnte, die konnten die Webseiten anzeigen, aber Apple hat halt einen radikalen Schritt gemacht, die haben gesagt: Wir verzichten auf die Tastatur, machen alles auf einen Bildschirm und betten das in ein System ein, was funktioniert. Sprich, dieses App-Universum, was sie eben dann noch geschaffen haben neben dem Instant Mail, und das führt tatsächlich zu einer Innovation, die aber jetzt nicht eine Innovation ist, die es vorher noch nicht gab.

Götz Müller: Ja und jetzt, wo du so erzählst über die verschiedenen Elemente des Smartphones, des iPhones kommt mir eben diese Erstpräsentation wieder in den Sinn von Steve Jobs, wo er da vorgestellt hat dieser iPod und dann hat er ja da etwas zusammenmontiert grafisch in seiner Präsentation, der iPod mit der Wählscheibe und ich weiß nicht mehr genau, was das Dritte war, aber im Grunde kam das ja da schon sehr deutlich zum Ausdruck, dass es halt einfach, wie du es ausgedrückt hast, eine Kombination schon von bekannten Dingen ist und trotzdem hat es, glaube ich, wie wenig letzte Erfindungen, vielleicht noch ein Auto oder eine Eisenbahn oder eine Dampfmaschine, unser aller Leben doch nicht unerheblich verändert.

Matthias Lechner: Absolut. Also das sind ja verschiedene Aspekte gerade. Der eine Aspekt ist tatsächlich wie gestaltest du ein Produkt, dass es nützlich ist, dass du es auch tatsächlich benutzen kannst und dass es auch hip und schick ist und Apple hat das natürlich auch mit einbezogen. Apple hat ja oder Steve Jobs hat ja selber auch geguckt, was gibt es denn da für Designer in Deutschland, die da sehr bekannt sind und Dieter Rams, der damalige Designchef von Braun, hat damals ja schon Produkte entwickelt, die dem iPhone natürlich ähnlich waren oder umgekehrt und Steve Jobs war ein sehr großer Fan von Designprinzipien oder wie muss ein Produkt gestaltet werden, dass es formschön ist, dass es praktisch ist, dass es nützlich ist. Und das findest du heute mehr denn je und das geht sogar so weit, dass du sogar die Verpackungen so weit gestaltest, damit die Verpackung halt entsprechend ansprechend ist und auf das Produkt hinweist. Und ich glaube, das ist das Interessante dabei, dass man einfach durch das Weglassen und nur das Notwendigste, was du in einem Produkt brauchst, zu einer Ästhetik führt, die ein Produkt auch gebrauchsfertiger oder verbessert im Gebrauch macht, meines Erachtens.

Götz Müller: Hm ja, wo sich dann wieder der Bogen auf den Anwender schließt und das bringt mich im Grunde dann auch zu meiner nächsten Frage: Was kann ich tun, wenn ich, sagen wir mal, wenn ich eine Designbrille aufsetze, um diesen Aspekt Benutzeroberfläche, im übertragenen Sinn, und letztendlich die Bedürfnisse des Benutzers, des Anwenders, und das wären jetzt, wenn wir wieder unseren Titel der Episode nehmen, die Menschen, die in den Arbeitsprozessen drin sind, ohne halt in diese Falle zu treten, von der ja auch Henry Ford schon gesprochen hat, wo er gesagt hat, wenn ich meine Kunden gefragt hätte, was sie haben wollen, dann hätten sie gesagt, schnellere Pferde, wo wir alle wissen, er dann hinterher im Grunde vielleicht das Auto nicht neu erfunden, sondern aber halt auf eine Art und Weise ein Auto gebaut, das sich schon substanziell von Daimlers und Benzens Ding, was er in seinem Gewächshaus zusammengeschraubt hat, unterschieden hat.

Matthias Lechner: Absolut. Absolut. Also ich denke, du musst das natürlich aus verschiedenen Blickwinkeln anschauen. Das ist richtig, was du sagst, wenn Apple damals, 2007, seine Kunden gefragt hätte „Was wollt Ihr für ein Handy haben?“, dann hätten sie gesagt „Einen größeren Bildschirm.“, um das mal zu übertragen mit Henry Fords Pferden. Und da, glaube ich, ist eben das Besondere dran zu sehen, jemand, und Steve Jobs war ein Visionär für mich, der hat eben die Technologien gesehen, die es schon gibt und sie zu einem neuen Produkt geformt, und dadurch Innovation geschaffen. Hätte er seine Kunden gefragt, hätte er nie das iPhone erfinden können, oder nie dieses Produkt auf den Markt bringen können. Absolut. Das andere ist vielleicht, was man vielleicht auch noch mal anschauen sollte, ist mal mit einem normalen Menschenverstand durch die Welt zu gehen. Also es gibt bestimmte Dinge, die funktionieren heute noch nicht, weil man es eben verpasst hat, wirklich offen zu sein für Innovationen. Also du brauchst in einem Unternehmen einen Visionär, der wirklich auch über den Tellerrand gucken kann, um Innovationen zu schaffen. Und ein dritter Punkt ist vielleicht, dass du auch unterschiedliche Menschen in interdisziplinären Teams zusammenbringen musst, um Innovation zu schaffen. Das heißt also, ich würde sogar so weit gehen, dass ich den Nutzer immer mit reinnehmen möchte und muss, weil du natürlich immer die Nutzerbrille haben musst, aber was wichtig ist in einem Unternehmen auch, um Innovationen zu schaffen, ist tatsächlich, dass du alle Fachbereiche an einen Tisch bringst und mal durch die Finanzbrille guckst, mal durch die Marketingbrille, durch die Designbrille, aber auch durch die Kundenbrille und das im Prozess moderierst. Dann hast du eine sehr große Chance, dass du eben, dass Innovation tatsächlich geschaffen werden kann.

Götz Müller: Ja, und die halt allen Beteiligten dient, denn es bringt mir nichts, wenn ich das tollste Produkt, in Anführungszeichen, baue, das dann im Extremfall nicht produziert werden kann oder nicht zu vertretbaren Kosten produziert werden kann, das dann beim, wenn es in irgendeiner Form ein Wartungselement hat, das dann dort versagt, dann wird sich dann wieder der Bogen auf den Automaten vom Eingang schließen, es bringt mir nichts, einen Automaten zu bauen, der dann vom Handling her unheimlich umständlich ist und der zwar von außen nett aussieht und vielleicht kriegt der Mensch, der davor steht, auch die Getränkedose raus, aber all das, was dahinter kommt, sprich wieder die Arbeitsprozesse gehören hier mit dazu, im Extremfall zum Beispiel eben, dass der Automat von sich aus sagt, wie man das jetzt ja im Produktionskontext auch haben, dass halt das Material, in Anführungszeichen, von alleine kommt und nicht immer einer die Runde drehen muss und da vorbeikommen und dann erst merkt, dass er entweder zu wenig dabei hat oder viel zu viel dabei hat.

Matthias Lechner: Da fällt mir noch ein Beispiel ein, also das, was ich ja ganz am Anfang auch erwähnt hatte, ist dass man durch Technologie über das Sammeln von Daten aus den Automaten, dem Befüller dann auch sagen kann, wie viele Produkte er füllen kann. Es gibt natürlich auch noch eine zweite Möglichkeit, dass man das auslagert. Ich kenne das noch von Selecta, da war sozusagen jeder Merchandiser, so werden die Füller genannt, sozusagen sein eigener Herr und hatte sein Lager zuhause und mittlerweile wird das gar nicht mehr gemacht. Es gibt eine ausgelagerte Firma, die eben Zugang zu diesen telemetrische Daten hat, als Beispiel, und die, das sind sogenannte, im Englischen heißt das Pre-Kitting, also die die tun pro Automat sozusagen Kisten schon mal vorpacken, die bekommt dann der Merchandiser in sein Auto reingestellt und der fährt dann sozusagen direkt die Automaten an, wo dann eine Kiste einem Automat entspricht. Also dadurch wird man auch innovativer und effizienter, indem man sagt, man modularisiert sozusagen sein Business aus den Erfahrungen, die man hat. Die Basis ist aber immer die Gleiche. Das sind die Daten, die die Automaten eben entsprechend generieren, um daraus sozusagen eine dynamische Routenplanung als Beispiel zu generieren oder eben Automaten auch mal nicht anzufahren.

Götz Müller: Ja, jetzt würde ich ganz gern zum Abschluss den Aspekt noch ein bisschen vertiefen, weil ich glaube, da schließt sich dann eben der der Bogen auf die Arbeitsprozesse und auf die verschiedensten Menschen, die eben, wenn wir das mal End-zu-End betrachten, die da drin unterwegs sind. Gibt es in irgendeiner Form, ja, vielleicht unterm Strich nur einen, nur in Anführungszeichen, einen Tipp, wie ich eben dieses verschiedene Verständnis, also einerseits Designer, andererseits vielleicht die Ingenieure, die dann eine andere Brille aufhaben, und andererseits aber auch ganz wichtig den Anwender, egal, ob es jetzt jemand ist, der vor dem Automaten steht oder eben der Mensch, der irgendwo in einem Produktionsprozess, dort, im Extremfall vielleicht nur wie Charlie Chaplin, Moderne Zeiten, immer wieder die gleiche Handbewegung macht. Wie kriegt man aber diese mal, mindestens drei, wenn ich es richtig im Kopf habe, diese drei Fraktionen, wie kriege ich die zusammen?

Matthias Lechner: Meines Erachtens kriegst du die dadurch zusammen, dass du einen hast, der alle Sprachen spricht. Also wir haben damals als Designer eben auch die Herausforderungen gehabt, wenn wir ein Produkt zum Beispiel haben, was, ich gebe dir mal ein Beispiel, wenn du ein Produkt hast, was aus einer digitalen Oberfläche besteht und aus einem physischen Produkt, dann hast du oftmals die Problematik, dass zwei unterschiedliche Geschäftsbereiche dahinter sind. Es gibt dann einmal eine Abteilung, die digitale Designer, User Interface Designer beschäftigt und dann gibt es eben neben den klassischen Designer, der das Gehäuse zum Beispiel gestaltet und es braucht meines Erachtens jemanden, der zum einen diese Fachbereiche zusammenführt, digital und physisch sozusagen, aber es braucht jemanden, der auch die Sprache des Marketings spricht, aber auch gleichzeitig die Sprache des Ingenieurs. Und meines Erachtens, wenn ein Unternehmen es schafft, jemanden zu haben, innerhalb des Unternehmens, der oder die die entsprechenden Sprachen spricht, tust du dir auch ein bisschen leichter, diese, ja, Herausforderung eben meistern zu können.

Götz Müller: Mhm, ja. Das finde ich auch ein wunderbares Bild im Grunde, weil es ja, ich würde sagen, auch schon eine Lösung praktisch mitbringt, das heißt, wie gelingt es mir, diese verschiedenen Sprachen zu sprechen? Im Grunde genauso, wie es mir gelingt, eine wirkliche Sprache, also wenn ich jetzt deutscher Muttersprachler bin, wenn ich halt irgendeine Fremdsprache lernen will, ich muss halt anfangen irgendwann mal die Sprache im Austausch mit einem Engländer, mit einem Italiener, mit was auch immer, der die Sprache spricht, mit dem muss ich halt in den Austausch gehen und dann lerne ich auch die Sprache und ich glaube, das lässt sich eins zu eins aus diesem klassischen Sprachverständnis auf dieses, wie du es genannt hast, auf dieses Feld übertragen.

Matthias Lechner: Absolut. Und ich glaube, da wirst du viel erreichen. Also ich bin ja jetzt, seit 2021 kümmere ich mich jetzt auch vermehrt um eine Technik, die nennt sich Designdenken, Design Thinking, wo eben genau das versucht wird, zu machen, dass du in Gruppen eben erstmal eine gemeinsame Sprache definierst am Anfang, weil das ist extrem wichtig, weil der Ingenieur hat andere Terminologien als der Designer und der Marketer eben auch und ich glaube, wenn man von Anfang an sich zusammen auf ein Lexikon, sozusagen, einigt, was die Betitelung oder die Begrifflichkeiten halt auch wirklich klar und deutlich darlegt, tut man sich wesentlich einfacher eben zum gemeinsamen Verständnis zu kommen.

Götz Müller: Ja, man könnte das, geht mir so spontan durch den Kopf, ein Design Esperanto müsste man schaffen.

Matthias Lechner: Ja, genau. Das ist ein gutes Wort. Absolut.

Götz Müller: Ja, also sehr spannend, Matthias.

Matthias Lechner: Ja, ich wollte nur ganz kurz noch ergänzen, man muss natürlich zu alldem immer beachten, dass sich natürlich nicht jede Firma einen Designer leisten kann und möchte möglicherweise. Vielleicht ist das auch eben auch eine Möglichkeit, dass sich Firmen möglicherweise in Zukunft öffnen, vielleicht auch von außen Leute reinzulassen in ihre Unternehmen. In dem Falle eben auch einen Designer, der sozusagen mit den ganzen Abteilungen zusammenarbeiten kann, also wenn das, wenn man das sich in die Richtung öffnet könnte, könnte tatsächlich einiges passieren.

Götz Müller: Ja, ich glaube, das tut sich ja an anderer Stelle, wenn man jetzt an so, was letzten Endes dahintergesteckt hat, wie du es genannt hast, so Aspekte wie Fulfilment by Amazon. Ich glaube, die haben sogar eine Abkürzung dafür geschaffen, dass ich halt bestimmte Elemente meines Gesamtgeschäftsmodells extrahiere, erstmal überhaupt vom Verständnis her lokalisiere und dann überlege: Okay, wer ist dafür am besten geeignet? Und wenn ich halt vielleicht ein kleines Unternehmen bin, dann lohnt sich es, in Anführungszeichen, vielleicht nicht, oder es ist gar nicht praktikabel, einen Vollzeitdesigner zu haben und trotzdem kann er eine wichtige Rolle spielen, weil er eben die Designer und die Ingenieure und die Anwender zusammenführen kann, weil er gemeinsame Sprachen spricht und vielleicht sogar im Extremfall erst schafft.

Matthias Lechner: Absolut. Sehe ich ebenso. Und wenn du da eine Plattform hättest, wo eben genau diese kleinen mittelständischen Unternehmen eben auch Zugang hätten, dann könnte ich mir gut vorstellen, dass wir da die Innovationskraft nicht nur beibehalten, sondern sogar auch stärken können für unsere Produkte.

Götz Müller: Ja, und man könnte jetzt sogar sagen, hier wird dann die Innovation quasi auf eine Metaebene gehoben, das heißt, vielleicht haben wir gerade ein neues Geschäftsmodell für Designer geschaffen.

Matthias Lechner: Genau, genau.

Götz Müller: Gut. Matthias, ich fand es eine spannende Unterhaltung, da waren Elemente drin, die ich mir am Anfang so gar nicht vorgestellt habe, die aber dann wunderbar im Grunde wie so ein Puzzle sich selbständig in die richtige Position gefügt haben, deshalb: Ich danke dir für die Zeit.

Matthias Lechner: Sehr gerne, hat mir auch sehr viel Spaß gemacht, bei dir dabei zu sein. Vielen, vielen Dank, Götz.

Götz Müller: Das war die heutige Episode im Gespräch mit Matthias Lechner zum Thema Der Designer-Blick auf Arbeitsprozesse. Notizen und Links zur Episode finden Sie auf meiner Website unter dem Stichwort 281.

Wenn Ihnen die Folge gefallen hat, freue ich mich über Ihre Bewertung bei iTunes. Sie geben damit auch anderen Lean-Interessierten die Chance, den Podcast zu entdecken.

Ich bin Götz Müller und das war Kaizen to go. Vielen Dank fürs Zuhören und Ihr Interesse. Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit bis zur nächsten Episode. Und denken Sie immer daran, bei allem was Sie tun oder lassen, das Leben ist viel zu kurz, um es mit Verschwendung zu verbringen.

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