KVP – eine Frage der Sünde?

Zum Abschluss gibt’s manchmal etwas besonderes. Zum Abschluss meiner Artikelserie ist es bloß ein Witz. Aber mit einem ernsten bzw. bedenkenswerten Hintergedanken.

Zum Abschluss gibt’s manchmal etwas besonderes. Zum Abschluss meiner Artikelserie ist es bloß ein Witz. Aber mit einem ernsten bzw. bedenkenswerten Hintergedanken.

Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess bzw. seine japanische Variante „Kaizen“ hat seine Wurzeln im Lean Management bzw. dem Toyota Production System. Das ist eine weitverbreitende Lehrmeinung, die dann immer wieder in der Meinung endet, dass die asiatische Herkunft und die damit scheinbar verbundene Kultur eine wichtige Voraussetzung ist. Das wird dann ebenso oft als Ausrede oder Vorwand verwendet, dass der KVP in westlichen Unternehmen nicht funktioniert bzw. als Begründung vorgeschoben, warum entsprechende Anstrengungen einen KVP einzuführen nicht erfolgreich waren.

Eine offene Fehlerkultur ist ein Eckpfeiler des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Fehlerakzeptanz als Lernchancen sind somit eine wichtige Voraussetzung für einen funktionierenden KVP. Diese Voraussetzung ist unabhängig von der Branche und ist beispielsweise auch im Gesundheitswesen notwendig, damit es zu Verbesserungen kommen kann.

Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess findet vor Ort statt. Wenn sie ihrer Aufgabe gerecht werden wollen, gehen Führungskräfte dazu auf eine Wanderung. Der Fokus liegt dabei nicht auf der Kontrolle der Mitarbeiter sondern auf der Unterstützung durch Fragen, wie sie in der Coaching-Kata vorgeschlagen werden. Dadurch entsteht die notwendige Routine in der Verbesserungs-Kata.

Zweifel ist ein zweischneidiges Schwert. An manchen Stellen – auch im Kontinuierlichen Verbesserungsprozess – ist er nützlich, an anderen Stellen schädlich. Wie man mit Zweifel umgehen kann, beschreibt dieser Artikel.

Sichere Arbeitsplätze entstehen nur durch zufriedene Kunden, gute Qualität und hohe Produktivität. Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess ist das Mittel der Wahl, um diese Ziele zu erreichen.

Die Frage nach der Effizienz im Kontinuierlichen Verbesserungsprozess ist eng mit der Frage nach der Effektivität verbunden. Den grundsätzlichen Unterschied habe ich schon in einem früheren Artikel herausgearbeitet (siehe Verwirrung vs. Klarheit). Effektivität bedeutet, die richtigen Dinge tun, und Effizienz, die Dinge richtig tun. In diesen Artikel geht es um die verschiedenen Fokusbereiche von Effizienz.

Zur Mitarbeiterführung, also auch im Kontinuierlichen Verbesserungsprozess gehören Lob und manchmal auch Tadel. In beiden Fällen sollten wir uns allerdings sehr genau überlegen, was gelobt oder getadelt wird. Sonst kann es sehr leicht passieren, dass Lob und Tadel eine gegenteilige, unter Umständen demotivierende Wirkung haben und deshalb abgeschafft werden.

Im kontinuierlichen Verbesserungsprozess ist es wichtig, die Grenzen der betrachteten Geschäftsprozesse bewusst zu wählen. Die Grenzen eines Prozesses werden durch den Anfangs- und Endpunkt des Prozesses bestimmt. Die Kundensicht ist dabei der bestimmende Faktor.

Nach dem WM-Achtelfinale Deutschlands gegen Algerien hatte ich bei der Kurzpräsentation bei einem Unternehmerfrühstück Vergleiche mit Verschwendungen gezogen, wie sie in Unternehmen immer wieder auftreten. Ein Aspekt war dabei die Durchlaufzeit von 120 Minuten bei besagtem Spiel, die dann im nächsten Spiel gegen Frankreich um 25 % auf 90 Minuten reduziert wurde. In einer anschließenden Mitglieder-Mail habe ich mich zu der Aussage verstiegen, dass die auch wichtige Bearbeitungszeit von 90 min ja kaum zu reduzieren wäre.