Standards in Seenot – Routine im Ernstfall

Die Überschrift dieses Artikel kann auf zwei Arten verstanden werden und das ist auch so gewollt. Letzte Woche war ich auf einem Absolvententreffen meiner IPMA-Ausbildung. Neben verschiedenen Vorträge (auch einer von mir über NLP im Projektmanangement) war ein Agendapunkt eine Reflektion über die größten Hürden der Projektarbeit. Die Erkenntnisse daraus lassen sich auch auf Prozesse übertragen und es ist wechselseitiges Lernen über Lösungsansätze möglich.

Prozesse vs. Innovation & Kreativität

Immer mal wieder sind Artikel zu finden (bspw. ManagerSeminare Heft 183, Juni 2013), die Kreativität und Innovation dem (Prozess-)Management gegenüberstellen und beklagen, dass (Prozess-)Management den Niedergang von Kreativität und Innovation bedeuten. Dem möchte ich in diesem Artikel widersprechen. In meinen Augen ermöglichen gute Geschäftsprozesse in allen Bereichen die zielgerichtete Kreativität in Form von Innovationen.

Angebotsprozess

Kann es denn schwierig sein …
einen Tagungsraum zu bestellen?
Nein! Aber es kann eine Herausforderung für den Leistungsanbieter sein, die Bestellung zu ermöglichen. Es genügt nicht, die Leistung formal anzubieten. Es ist durchaus sinnvoll, einen definierten Prozess für die Angebotsphase zu haben, wenn die Leistung angefragt wird.

Lean Catering oder der Wertstrom am Buffet

Kennen Sie das? Sie stehen an einem Essensbuffet, nehmen sich etwas auf den Teller, gehen zum Platz und merken dann erst, dass irgendetwas fehlt. Klar, kann man da sagen, was ich nicht im Kopf habe, habe ich in den Füßen. Diese „Nacharbeit“ erzeugt jedoch Störungen im Gesamtablauf, die auch die anderen Esser behindert. In letzter Zeit fällt mir immer stärker auf, wie wenig benutzerfreundlich Buffets oft aufgebaut sind. Dazu gehört auch, dass diese Art von Fehlern durch eine praxisnahe Gestaltung des Buffets vermieden werden können.

Neulich am Flughafen – Verschwendungen durch ein Blatt Papier

Vor kurzem bin ich von Berlin nach Stuttgart geflogen. Aufgrund der unvermeidlichen Wartezeit am Abflugschalter hatte ich die Gelegenheit, die Vorbereitung zum Einsteigen zu beobachten. Begonnen hat es damit, dass eine Mitarbeiterin 15 min vor der angegebenen Einsteigezeit am Schalter eintraf. Als erstes machte sie einige Eingaben am Computerterminal. Die erste Merkwürdigkeit in meinem Augen war, dass sie sich während den Eingaben umfangreiche Notizen auf einem Blatt machte.

Soziales Faulenzen im KVP

Der Begriff des sozialen Faulenzens geht auf den Ringelmann-Effekt und auf die Versuche von 1882-1887 des französichen Agraringenieur Maximilian Ringelmann zurück (die Versuche zählen als die ersten sozialpsychologischen Experimente). Erst nach fast einem Jahrhundert (1974) konnten durch weitere Versuche Koordinationsverluste als Ursache ausgeschlossen und als Ursache Motivationsverluste identifiziert werden (die genauen Auslöser sind jedoch auch heute immer noch unklar).

Verschwendung in der Dokumentenablage

Von den klassischen sieben Verschwendungsarten treten die Folgenden im Zusammenhang mit der Dokumentenablage gehäuft auf. Verschwendungen sind dabei alle Vorgänge, für die ein Kunde nicht bezahlt, die ein Produkt oder eine Dienstleistung nicht verändern und die nicht schon beim ersten Mal richtig durchgeführt werden.

Schlanke Entscheidungsprozesse – In sieben Schritten zu besseren Ergebnissen

Über Entscheidungsprozesse habe ich vor kurzem schon einen Artikel geschrieben. Im vorliegenden Artikel geht es um die Auswahl unter mehreren Möglichkeiten und wie selbst die ausgeschiedenen Möglichkeiten den Gewinner noch verbessern können. Das erste Mal kennen gelernt habe ich diesen Auswahlprozess während meiner Six Sigma Ausbildung unter dem Begriff Pugh Concept Selection

Prozesse und Gewohnheiten – Teil 3

Mit dem Thema Prozesse und Gewohnheiten habe ich mich bereits in zwei zurückliegenden Beiträgen beschäftigt. Dort ging es darum, wie Gewohnheiten entstehen und welche Nutzen sie haben. In diesem Artikel geht es vorallem darum, wie Veränderungen (von Gewohnheiten) möglich werden.

Weisheit der Prozessoptimierer

Jetzt beginnt wieder die Jahreszeit, in der die Kinder (Jungs) draußen Cowboy und Indianer spielen (sofern sie das in Zeiten von facebook & Co. überhaupt noch tun ;-) Mein Beitrag dazu ist jetzt nicht die Weisheit der Dakota (die Sache mit dem toten Pferd), sondern die Weisheit der Prozessoptimierer, die da lautet: