Oh, oh! Diese Seite wurde nicht gefunden

Arbeitsbuch

Da ist wohl ‚was schief­gelaufen :-/

Als Ent­schä­di­gung können Sie das Arbeits­buch „In vier Etappen zu opti­mierten Geschäfts­prozessen“ im Wert von 39 € kosten­frei anfor­dern und zu­sätz­lich regel­mäßige Denk­anstöße zu Lean, KVP & Co. erhalten.


Versuchen Sie mal eine Suche rechts oben (bei mobilen Geräten finden Sie die Suche über den Menü-Button rechts neben der Titelzeile).

Der Fehler wurde aufge­zeichnet und wird in kürze behoben.

Die neuesten Artikel aus meinem Blog finden Sie weiter unten.

Oder wollen Sie zur Startseite?

Wenn Kata zur Choreografie wird

Eine Kata soll durch Wiederholung eine Denk- und Handlungskompetenz entwickeln. Genau diese Wiederholung kann aber irgendwann zum Selbstzweck werden.
🎭 Die Routine sitzt perfekt, während der eigentliche Denkprozess immer stärker in den Hintergrund tritt.
❓ Aus Coaching-Fragen können auswendig gelernte Gesprächsschritte werden, bei denen die Antwort schon feststeht, bevor wirklich zugehört wurde.
☑️ Und aus Coaching kann eine Checkliste werden, die dokumentiert, dass Fragen gestellt wurden, aber nicht, ob dadurch tatsächlich etwas gelernt wurde.

A3 ohne Denken

Denken

Ein A3 kann vollständig ausgefüllt sein und trotzdem kaum zum Problemlösen beigetragen haben.
📄 Aus einem Denkwerkzeug kann ein Problemblatt werden, das vor allem formal vollständig sein soll.
📊 Aus der gemeinsamen Problemlösung kann ein Bericht werden, der eine bereits getroffene Entscheidung dokumentiert.
🗄️ Und am Ende landet das A3 im Archiv, während der eigentliche Denkprozess längst verschwunden ist.

Nemawashi bis zum Stillstand

Sorgfältige Abstimmung kann Entscheidungen verbessern. Sie kann Entscheidungen aber auch verhindern.
🤝 Beteiligung schafft wertvolle Perspektiven, wenn sie tatsächlich zur besseren Entscheidung beiträgt.
🔄 Eine weitere Abstimmungsrunde kann sinnvoll sein, aber auch einfach die nächste Rückfrage erzeugen.
⏳ Irgendwann kann der Entscheidungsprozess selbst zum Projekt werden und die eigentliche Entscheidung weiter auf sich warten lassen.

Fragen, die Sie sich im Anschluss stellen können: Welche Entscheidungen werden im eigenen Verantwortungsbereich immer wieder neu abgestimmt? Wo werden zusätzliche Abstimmungsrunden tatsächlich noch für bessere Entscheidungen gebraucht? Und woran wäre erkennbar, dass Beteiligung die Entscheidung verbessert, statt sie lediglich hinauszuzögern?

Wenn Obeya zum Besprechungsraum wird

Ein Obeya kann voller Informationen sein und trotzdem zu wenig Zusammenarbeit erzeugen.
🧱 Weitere Kennzahlen, Karten und Diagramme schaffen nicht automatisch mehr Transparenz.
👥 Wenn jeder Bereich nur seinen eigenen Status berichtet, wird aus gemeinsamer Arbeit schnell eine Folge von Einzelberichten.
🎯 Entscheidend ist nicht, wie viel an den Wänden hängt, sondern was dadurch zwischen den Menschen besser funktioniert.

Fragen, die Sie sich im Anschluss stellen können: Welche Informationen werden im eigenen Verantwortungsbereich sichtbar gemacht, ohne tatsächlich gemeinsame Entscheidungen zu unterstützen? Wo wird der Obeya vor allem zur Statuskommunikation genutzt, obwohl eigentlich Zusammenarbeit gefragt wäre? Und woran wäre erkennbar, dass nicht die Wände voller, sondern die Zusammenarbeit besser geworden ist?