KVP – eine Frage der Achtsamkeit
Welche Rolle spielt Achtsamkeit bei der Einführung eines Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses oder bei Lean Management allgemein und worauf bezieht sich die Achtsamkeit
Welche Rolle spielt Achtsamkeit bei der Einführung eines Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses oder bei Lean Management allgemein und worauf bezieht sich die Achtsamkeit
Zu diesem Artikel hat mich ein TED-Beitrag inspiriert, in dem demütige und narzisstische Führung gegenübergestellt wird. Er beschreibt am Beispiel von Mannschaftssportarten die Situation, dass Mannschaften weniger erfolgreich sind, wenn eine bestimmte Anzahl von Starspielern in der Mannschaft überschritten wird.
Eine wichtige Ausrichtung im KVP, die andauernden Antrieb schafft ähnlich wie der One-Piece-Flow, wird durch die Prioritäten in den Prozessen gebildet. Diesen Prioritäten liegt der Gedanke zugrunde, so weit wie möglich in einem Rutsch durchzuarbeiten und die einzelnen Arbeitsschritte dabei nicht zu unterbrechen.
Problemorientierung vs. Optimismus – letzteres hat im Kontinuierlichen Verbesserungsprozess Vorteile und ist notwendig, ohne dabei Probleme zu ignorieren.
Der KVP hat unweigerlich auch etwas mit Lernen zu tun. Die Toyota-Kata bspw. die Verbesserungs-Kata wird nicht primär als Verbesserungsmethode betrachtet, wie der Name es vielleicht vermuten lassen könnte, sondern als Lernmethodik. Dabei spielt die Intensität des Lernen eine wichtige Rolle.
Welche Konsequenzen kann man aus dem Wesen eines Besen für den Kontinuierlichen Verbesserungsprozess ableiten. Dafür lohnt es sich, mehrere Dimensionen zu betrachten, die wahrscheinlich auf den ersten Blick nicht offensichtlich sind.
Welche Rolle spielt die Hoffnung im Kontinuierlichen Verbesserungsprozess und um welche Hoffnung geht es dabei überhaupt? Welches Verständnis ihrer Rolle sollten Führungskräfte im Bezug zur Hoffnung haben und welche Herausforderungen entstehen dadurch?
Leiden hat vielleicht erstmal einen negativen Beigeschmack, kann aber (auch) im Kontinuierlichen Verbesserungsprozess einen starken Antrieb bieten. Die entscheidende Frage ist aber, wie Leiden genutzt wird, um dann damit doch positive Effekte zu erzielen, der den Betroffenen und Beteiligten auch einen Nutzen bietet.
Automatismen sind wie Routinen und Gewohnheiten ein zweischneidiges Schwert, auch im Kontinuierlichen Verbesserungsprozess geht es um das Bewusstsein darüber, um nützliche Effekte zu erreichen.
Langsamkeit kann auch im Kontinuierlichen Verbesserungsprozess Vorteile haben. Es gibt nicht nur den frühen Vogel, sondern auch die zweite Maus. Schnell zu sein, Erster zu sein, kann auch Nachteile haben. Besonders relevant ist das dann, wenn es um Menschen und deren Beiträge im KVP geht.