Macht Fasching schlank? Eine praktische Anwendung der Lean-Prinzipien

Nach Abschluss der ersten Nach-Faschingswoche und dem Lean Halloween Artikel steht in diesem Artikel die Frage im Vordergrund: Macht Fasching schlank?

Nach Abschluss der ersten Nach-Faschingswoche und dem Lean Halloween Artikel steht in diesem Artikel die Frage im Vordergrund: Macht Fasching schlank?

Für einen Schwaben wird sich diese Frage nicht wirklich stellen. Trotzdem möchte ich ihr etwas nachgehen. Allerdings nicht aus der Sicht der Backwaren, auch wenn das der ursprüngliche Anlass für diese Geschichte war. Vor einer Woche habe ich ein Unternehmerfrühstück besucht. Jeder Anwesende hatte dort 60 s Zeit seine Firma vorzustellen. Eigentlich hatte ich mir schon etwas dafür zurechtgelegt. Dann sah ich diese angebrochene Brezel in Form eines ‚U‘ vor mir.

In einem zurückliegenden Artikel habe ich schon die grundsätzlichen Gemeinsamkeiten von menschlichen Gewohnheiten und Geschäftsprozessen verglichen. Beide können Segen und Fluch zugleich sein. In diesem Artikel geht es vertieft um die möglichen Auslöser der beiden Mechanismen (also das WIE des Entstehens) und die Gründe und Folgen (also das WARUM).

Keine Sorge, ich habe keinen Kochkurs gemacht und plane auch nicht in den fremden Gefilden der Ernährungs-Coaches zu wildern. Letzte Woche habe ich eine Schulung zu den sieben Verschwendungsarten gehalten und dazu ein Schulungsvideo von Bosch Rexroth als Einstieg verwendet. Darin werden die sieben Verschwendungsarten anhand von Waffeln backen eines Familienvaters erläutert.

Diese Frage ist immer wieder akut, speziell zu dieser Jahreszeit, wenn es um die Nachhaltigkeit der Neujahrsvorsätze geht. Wenn man gleichzeitig eine ehrliche Rückschau hält, scheint es darum nicht so positiv bestellt zu sein. Trotzdem machen Menschen immer wieder neue Anläufe mit guten Vorsätzen (und scheitern immer wieder daran). Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess kann dazu Abhilfe bieten.

So wie Menschen ohne Gewohnheiten nicht existieren könnten, gilt das auch für Unternehmen und Geschäftsprozesse.

Die Inspiration zu diesem Artikel hatte ich kürzlich bei einem Unternehmertreffen, bei dem ein Präsentator von seinen vergeblichen Versuchen bzgl. termingerechter Familienplanung berichtete. Deshalb folgen hier ein paar Überlegungen zu der Eingangsfrage aus der Perspektive der sieben Verschwendungsarten unter spezieller Berücksichtigung der Familienplanung.

Ein wichtiger Meilenstein der Management-Literatur ist Stephen R. Coveys 1989 erschienenes Buch „Die 7 Wege zur Effektivität“ (s.u.). Die dort beschriebenen Prinzipien lassen sich auch auf den Kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) anwenden.

Die Inspiration zu diesem Artikel kommt von der Bücher-Trilogie von Cherie Carter-Scott „Wenn das Leben / die Liebe / der Erfolg ein Spiel ist, sind das die Regeln“.

Auf dem Weg zur Prozessoptimierung können viele Hindernisse und Sackgassen liegen. Es folgt eine Auswahl vermeidbarer Irrwege, die leider immer wieder begangen werden.