Wo Yoda nichts von Lean wusste

Yoda dürfte den meisten Lesern ein Begriff sein, es handelt sich um den Jedi-Meister aus der Star-Wars-Serie. Welcher Zusammenhang jetzt zwischen ihm und Lean besteht bzw. genaugenommen nicht besteht, weil er eben zumindest in einem bestimmten Kontext von Lean nichts wusste, muss ich vermutlich erklären. Der Aufhänger zu der Überschrift ist dabei die Szene, als Luke Skywalker „versucht“ sein versunkenes Raumschiff aus dem See zu bergen und dabei von Yoda zurechtgewiesen wird, dass er es tun oder lassen soll, dass es aber kein versuchen gibt.

Machen Audits besser?

Auch das ist mal wieder ein Thema, zu dem ich schon mehrere Artikel geschrieben hatte. Trotzdem begegnet mir immer mal wieder ein Impuls dazu, der verschiedene Gedanken anstößt, die ich hier mit Ihnen teilen will. Dieses Mal handelt es sich um einen eher analytischen Artikel rund um Audits, um sich der Fragestellung zu nähern und (eine) Antwort(en) darauf zu finden. Aber lesen Sie selbst.

Warum eine kurze Durchlaufzeit schaden kann

„Oh nein, nicht schon wieder!“ Wird jetzt vielleicht der ein oder andere Leser jetzt denken oder ausrufen. Schließlich ist es ja nicht der erste Artikel zu dem Thema. Und jetzt auch noch die Aussage, dass eine kurze Durchlaufzeit schaden kann. Das werd‘ ich wohl erklären müssen.

Die R-Prinzipien außerhalb der Supply-Chain

Im Logistik- bzw. Supply-Chain-Kontext sind die sechs bzw. sieben R=Richtigen ein bewährtes Konzept, um die Logistikprozesse an den relevanten Zielen auszurichten. Im Kontext der Produktentwicklung – also außerhalb der Supply-Chain – haben Jeff Liker und Jim Morgan in ihrem Buch „The Toyota Product Development System“ die drei „R“ der Produktentwicklung definiert: Right Person, Right Work, Right Time.

Strategische Inkompetenz im Lean-Kontext

Strategische Inkompetenz betrifft im Lean-Kontext verschiedene Personenkreise, hat auch verschiedene Ursachen und in der Konsequenz für den Umgang damit auch verschiedene Ansätze. Primär dürften es Führungskräfte sein, die mit strategischer Inkompetenz (ihrer Mitarbeiter) konfrontiert werden, aber ich kann mir auch Szenarien vorstellen, bei denen die Mitarbeiter darunter leiden (wenn die Führungskräfte eine besondere Form der strategischen Inkompetenz ausleben).

Wo KI im Lean Kontext nützliche Impulse setzen kann

Durch den gezielten und bedachten Einsatz von KI-Instrumenten – im Kontext dieses Artikels textuell generativer KI wie ChatGPT – können in meinen Augen nützliche Impulse impliziert werden. Allerdings sollten dazu einige Randbedingungen berücksichtigt werden. KI kann nicht die menschliche Kreativität und das spezifische Fachwissen der beteiligten Personen ersetzen. Letztlich beruhen die KI-Impulse immer nur auf […]

Ist Lean eine Gehirnwäsche?

Die Fragestellung aus der Überschrift hatte ich mir vor einiger Zeit auf meine Liste möglicher Blog-Artikel geschrieben. Allerdings hatte ich es versäumt, mir den Anlass dieser Idee und ein paar begleitende Gedanken zu notieren. Deshalb kann ich über den Auslöser nur spekulieren, aber manchmal entwickeln sich ja gerade daraus interessante Gedankengänge.

Warum Lean Hintertüren braucht

Eine Herausforderung im Lean-Kontext, die zu Beginn der Reise immer wieder besteht, liegt in der Einbeziehung der verschiedenen Personenkreise auf den verschiedenen Ebenen. Das sind zum einen die Mitarbeiter auf der Arbeitsebene, sei es in der Wertschöpfung in den Leistungsprozessen oder auch in Unterstützungsprozessen. Eine weitere Gruppe sind die direkten Vorgesetzten auf der untersten Ebene, im englischsprachigen Kontext oft Frontline-Leader/Manager oder Supervisor genannt. Die dritte Gruppe umfasst dann alle Führungskräfte oberhalb dieser Ebene, bis zur Geschäftsführung.