Lean ist ein Team-Sport und welche Rolle die Führungskraft dabei spielt

Die Aussage, dass Lean, dessen Einführung und kontinuierliche Pflege, im Team besonders gut funktioniert, ist ja nicht wirklich neu. Auch die Schlussfolgerungen daraus sind es nicht. Trotzdem sind sie es in meinen Augen wert, sie sich immer mal wieder ins Bewusstsein zu rufen und dann auch das eigene Handeln und die eigene Kommunikation daran auszurichten. Dass diese Notwendigkeit besteht, lässt sich an vielen disfunktionalen Teams erkennen. Wobei man sich die Frage stellen kann, ob diese Gruppen von Menschen dann überhaupt Team genannt werden sollten. Zumindest lohnt es sich, darüber nachzudenken, was denn funktionierende Teams eigentlich ausmacht.

Wo das Pull-Prinzip auch wichtig ist und eine bessere Wirkung als Push erzielt

Pull-Prinzip

Das Pull-Prinzip ist eine der Grundlagen von Lean Production und im Lean Management allgemein. Deshalb ist es um so verwunderlicher, dass an einer wichtigen Stelle immer wieder und meist sehr konsequent dagegen verstoßen wird. Dabei habe ich jetzt natürlich nicht klassische Wertströme im Sinn oder von Lean Gedanken und Prinzipien abgeleitete Konzepte wie agiles Projektmanagement oder vergleichbares, die beispielsweise mittels Kanban-Methoden und dem damit verbundenen Pull-Prinzip den Work-in-Progress (WIP) beschränken und dadurch auch die Durchlaufzeit reduzieren.

Wie man Mitarbeiter (und Führungskräfte) zur Veränderung bewegt

Die Einbeziehung von Mitarbeitern in Veränderungen und deren aktive Mitwirkung dabei ist eine Herausforderung vor der Unternehmen und dessen Führungskräfte immer wieder stehen. Die größte Hürde dabei sind die bewussten und unbewussten Widerstände gegen die Veränderung. Da auch die meisten Führungskräfte Mitarbeiter sind, sind sie selbst auch nicht frei von Widerständen.