Weniger ist mehr, nicht nur bei der Losgröße

Dass geringere Losgrößen ein anzustrebendes Ziel sind, um die Durchlaufzeit zu reduzieren, sollte im Kontext von Lean Manufacturing bekannt sein. Auf Entwicklungsprojekte und -prozesse übertragen, entspricht das der Limitierung des Work-in-Progress, wie es auch bei agilen Prinzipien zum Ausdruck kommt. Letztlich werden erst dadurch Konzepte wie Continous Integration möglich (die kontinuierliche Verfügbarkeit einer lauffähigen Software). Begleitet wird das durch die Daily Scrums, die dann den Fortschritt auf dem Weg des Sprints sichtbar machen und schnelle Reaktionen bei Abweichungen erlauben.

Fragen, die Sie sich nach dem Lesen des Artikels aus dem Blog-Archiv (2023, Link s.u.) stellen können:
• Welche Beziehung zwischen Möglichkeiten und Notwendigkeiten nehmen Sie in Ihrem Verantwortungsbereich wahr?
• Welche Entscheidungen ergeben sich daraus?
• Was sind die Folgen daraus?

Kommentieren Sie gerne mit Ihren Antworten.

Automatisierung oder Optimierung?

Wenn diese Frage so in den Raum gestellt wird, entsteht fast unweigerlich ein Entweder-Oder-Reflex. Ob auch die bloße Reihenfolge der Erwähnung von Automatisierung bzw. Optimierung einen weiteren Einfluss auf den gedanklichen Umgang mit der Frage hat, sei dahingestellt. Tendenziell wird bei einer Aufzählung dem erstgenannten Begriff eine höhere Bedeutung zugeschrieben.

⚠️ Automatisierte Systeme amplifizieren bestehende Schwachstellen – wenn etwa Lieferketten, Bestandsplanung oder vorgelagerte Abläufe nicht passen.
🔧 Sinnvoller Einstieg liegt in Prozessanalyse, in Stabilisierung und in Verbesserung bevor Technik ins Spiel kommt.
🤝 Menschen & Kultur sind keine Beigabe: Schulung, Einbindung, Akzeptanz entscheiden darüber, ob Automatisierung zum Hebel für Fortschritt wird.

Fragen, die Sie sich nach dem Lesen des Artikels aus dem Blog-Archiv (2023, Link s.u.) stellen können:
• Was haben Sie im Kontext Automatisierung schon erlebt?
• Wo stand die Lösung statt des Problems im Vordergrund?
• Welche Konsequenzen haben sich daraus ergeben?

Kommentieren Sie gerne mit Ihren Antworten.

Sind Beratungsprojekte wirklich sinnvoll?

Ein Impuls, der hilft zu erkennen, warum Verbesserungen oft versanden.

🛠 Projekte mit Einmalcharakter vernachlässigen die Kontinuität – danach fehlt häufig der Anstoß für nachhaltige Veränderung. 
🔍 Externes Wissen kann helfen, aber: Wirklich wirksam ist es nur, wenn Erfahrung und Methoden ins Unternehmen hineinwachsen und dort weitergetragen werden. 
⏳ Zeit, Aufmerksamkeit und Verantwortungsübernahme liegen nicht automatisch vor – Führungskräfte müssen bewusst Räume schaffen, damit Verbesserungen dauerhaft gelebt werden können.

Fragen, die Sie sich nach dem Lesen des Artikels aus dem Blog-Archiv (2023, Link s.u.) stellen können:
• Wie gehen Sie mit Beratungsbedarf in Ihrem Verantwortungsbereich um?
• Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
• Was wären mögliche Alternativen?

Kommentieren Sie gerne mit Ihren Antworten.

Was ein Berater nie mitbringt …

Zeit

… man aber für die erfolgreiche Verbesserung von Prozessen und Abläufen trotzdem braucht und welche Konsequenzen sich daraus ergeben.

🛠 Berater bringen externes Wissen und Erfahrung mit – sie übernehmen jedoch nicht die dauerhafte Verantwortung für Umsetzung und Kultur im Unternehmen.
👀 Ein Ergebnis, das man sich wünscht, lässt sich nicht bereitwillig übergeben: Eigenverantwortung und Fähigkeit zur Reflexion müssen organisationsintern aufgebaut werden.
⏳ Ohne Transfer von Wissen und Erfahrung bleibt Beratung auf kurze Impulse begrenzt – nachhaltige Wirkung entsteht erst, wenn Menschen im Unternehmen selbst weiterwirken können.

Fragen, die Sie sich nach dem Lesen des Artikels aus dem Blog-Archiv (2023, Link s.u.) stellen können:
• Welche externen Faktoren beeinflussen Verbesserungsthemen in Ihrem Verantwortungsbereich?
• Welche Aspekte bleiben dabei vordergründig verborgen?
• Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?

Kommentieren Sie gerne mit Ihren Antworten.

Was Schmerz im Lean Management bedeutet und welche Konsequenzen sich daraus ergeben

Schmerz

Wenn Schmerz wahrgenommen wird, entsteht Druck – und damit echte Veränderung möglich wird.

🔥 Wirtschaftlicher Druck allein reicht nicht, wenn er nicht als Problem erkannt wird.
👥 Führungskräfte und Mitarbeitende brauchen einen gemeinsamen Sinn, damit Maßnahmen Wirklichkeit werden.
🧭 Sichtbar machen, Ursachen erforschen und Rahmenbedingungen gestalten – genau darin liegt Verantwortung gegenüber nachhaltiger Entwicklung.

Fragen, die Sie sich nach dem Lesen des Artikels aus dem Blog-Archiv (2023, Link s.u.) stellen können:
• Welcher Schmerz „wirkt“ in Ihrem Verantwortungsbereich?
• Welche Konsequenzen leiten Sie daraus ab?
• Wie machen Sie Schmerz sichtbar und fühlbar?

Kommentieren Sie gerne mit Ihren Antworten.

Warum Materie leichter ist

Welche Rolle spielt die Masse bei dieser Fragestellung oder ist etwas ganz anderes für die Antwort ausschlaggebend? Und vor allem was hat die Frage, die Antwort(en) und was sich daraus ergibt mit Lean zu tun?

📦 Materie lässt sich direkt sehen und anfassen und folgt klaren Pfaden, die sich leicht in Wertstromdiagrammen darstellen lassen.
📋 Informationen dagegen entstehen erst durch Kontext – Daten an sich sind nur Rohmaterial, bis sie Bedeutung bekommen, und das macht ihre Handhabe komplizierter.
⏳ Besonders in der Produktentwicklung, mit langen Abläufen und seltenen Wiederholungen, wird deutlich, wie herausfordernd der Umgang mit Informationsflüssen im Vergleich zur physischen Welt sein kann.

Fragen, die Sie sich nach dem Lesen des Artikels aus dem Blog-Archiv (2023, Link s.u.) stellen können:
• Wie geht Ihr Unternehmen mit Lean in der Produktentwicklung um?
• Welche Einflüsse übt die Produktentwicklung auf andere Teile Ihres Unternehmens aus?
• Welche Erkenntnisse und Maßnahmen leiten Sie daraus ab?

Kommentieren Sie gerne mit Ihren Antworten.

Lean ist auch, wenn der Kunde nicht zahlt

Hört sich erstmal schräg an, oder? Hier spielt der Kontext mal wieder eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, den Wahrheitsgehalt oder die Korrektheit dieser Aussage zu beurteilen.

🤝 Interne Instanzen wie Produktion und Einkauf sind wirkliche Abnehmer der Ergebnisse aus der Produktentwicklung – auch wenn kein Geldmittelstrom fließt.
⚠ Wird diese Perspektive übersehen, entstehen Entwicklungsprozesse ohne echte Kundenorientierung – und dadurch Produkte und Dokumentationen, die im Alltag schwer nutzbar sind.
🌟 Mehr Wirkung entsteht, wenn Entwicklung verstehend gestaltet, mit Klarheit ausgerichtet und nicht am Budget, sondern am echten Bedarf gemessen wird.

Fragen, die Sie sich nach dem Lesen des Artikels aus dem Blog-Archiv (2023, Link s.u.) stellen können:
• Woran bzw. an wem richtet sich in Ihrem Unternehmen der Produktentwicklungsprozess aus?
• Welche Folgen hat diese Ausrichtung?
• Was wären alternative oder ergänzende Perspektiven?

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Wenn Wiederholversprechen auf Unikate treffen

Ein praxisnaher Impuls zeigt, wie Versprechen von Wiederholung oft mit Einzigartigkeit kollidieren – und welche Lösungen daraus entstehen können.

🔄 In der Unikatproduktion gibt es kaum Wiederholungen – aber Elemente wie Vorfertigung und modulare Teile schaffen dennoch Wiederholungsspielräume.
⚖️Herausforderungen entstehen durch Änderungswünsche, wenn Dinge schon geplant sind – Flexibilität vs. Planung stehen sich gegenüber.
🌍 Für Lean bedeutet das: Prozesse so gestalten, dass Wiederholung möglich ist, auch wenn das Gesamtprodukt einzigartig ist, und gleichzeitig Raum lassen für individuelle Anpassungen.

Fragen, die Sie sich nach dem Lesen des Artikels aus dem Blog-Archiv (2023, Link s.u.) stellen können:
• Welche Erkenntnisse aus anderen Branchen beziehen Sie in „Ihr“ Lean Management mit ein?
• Wie hat sich Ihr Lean-Denken dadurch verändert?
• Wo sehen Sie noch Potenziale?

Kommentieren Sie gerne mit Ihren Antworten.

Was Moltke schon über die Toyota Kata wusste

Ein Blick auf Führung und Lernen anhand eines historischen Prinzips – und wie Menschen vor Ort den Weg weisen dürfen.

🧭 Nur der nächste Ziel-Zustand wird bewusst bestimmt; was danach kommt, bleibt offen und verlangt Orientierung durch die eigene Entdeckung vor Ort.
❓ Nicht durch Vorgaben, sondern durch Fragen entstehen Handlungsschritte, gefolgt von Reflexion – genau so lernen Menschen, selbstständig den Weg zu gestalten.
🎯 Die Aufgabe liegt darin, Klarheit über die Richtung zu schaffen – gemessen an den Reaktionen der Beteiligten – und nicht durch Delegation von Lösungen, sondern durch Ermöglichung eigener Erkenntnisgewinnung.

Fragen, die Sie sich nach dem Lesen des Artikels aus dem Blog-Archiv (2023, Link s.u.) stellen können:
• Wie gehen Sie mit Aufgaben und deren Erledigung um?
• Wie sehen Ihre Pläne dazu aus?
• Wie sehen Ihre Delegationsprinzipien aus?

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Wenn Lean ein Baum wäre

Wenn Lean ein Baum wäre, was würde der dann „anstellen“? Welche Antworten ergeben sich im Detail aus dieser metaphorischen Frage?

🌱 Wurzeln stehen für Stabilität – doch sie entfalten ihre Bedeutung erst, wenn klar wird, was auf ihnen wächst.
☀ Wachstum ist unaufhaltsam – aber die Richtung und die Kraft dahinter laden dazu ein, genauer hinzuschauen.
🌿 Neue Triebe entstehen nur dann, wenn Weitergabe und Erneuerung bewusst gestaltet werden – und genau hier steckt mehr, als es auf den ersten Blick scheint.

Fragen, die Sie sich nach dem Lesen des Artikels aus dem Blog-Archiv (2023, Link s.u.) stellen können:
• Wie nehmen Sie Verbesserungsaktivitäten in Ihrem Verantwortungsbereich wahr?
• Woran orientieren sich die Verbesserungen?
• Wo sind ggf. lenkende Eingriffe notwendig?

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