Denkanstöße

In den Blog-Artikeln finden Sie regelmäßige Denk­anstöße für das weite Feld der Verschwen­dungs­ver­meidung und deren Umfeld in unter­nehmerischen, betrieb­lichen, organisa­torischen und privaten Bereichen. Mal aus der Sicht des Beraters, mal aus der Sicht des Beobach­ters und manchmal auch des Betrof­fenen.
Warnung: Nicht unbedingt immer ganz ernst gemeint :-)

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KVP – eine Frage der Lücken, wo sie existieren und wie man damit umgeht

Lücken

Lücken treten im Kontinuierlichen Verbesserungsprozess an verschiedenen Stellen auf. Von Ausnahmen abgesehen, sind Lücken auch positiv und an einigen Stellen auch zwingend notwendig, um den KVP überhaupt am Laufen zu halten. Der Umgang mit Lücken ist ähnlich wie der Umgang mit Fehlern ein wichtiger Teil der Kultur in einer Organisation, d.h. auch in Unternehmen.

KVP – eine Frage des Zuschnitts

zuschnitt

In einem Beratungsprojekt nimmt sich der Leistungsempfänger, speziell in der Vorphase, m.E. mit seinem zu lösenden Problem und dessen Umfeld (im Unternehmen und wiederum dessen Umfeld) sehr individuell wahr. Ebenso individuell erwartet er auch die Lösung für dieses Problem. Nur in dem Maße, wie er selbst eine Lösung vordenken kann, wächst auch seine Vorstellung und Akzeptanz einer Lösung „von der Stange“.

In der Regel befindet sich das „Problem“ und sein Umfeld in einem komplexen System, das nicht durch einfaches Aufteilen in seine Bestandteile lösbar wird. Bei dieser Vorgehensweise kann es sonst sehr leicht zu lokalen Optimierungen kommen, die aber im Gesamtsystem kein akzeptables Ergebnis erzielen.

KVP – eine Frage des Kontextes

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Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess mit all seinen Prinzipien, Methoden und Werkzeugen kann nicht eins zu eins von einem Unternehmen auf ein anderes verpflanzt werden, ohne Anpassungen vorzunehmen. Hier spielen verschiedene Randbedingungen wie Branche, Leistungsspektrum, Organisationsform, Unternehmenskultur wichtige Rollen, um nur einige Aspekte des Kontextes zu nennen.

KVP – eine Frage von Soll & Haben

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Eine Frage, die sich im Zusammenhang mit der Einführung des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses immer wieder stellt, ist: Lohnt sich das und wie kann ich möglichst früh den Wert feststellen und auf der anderen Seite die entstehenden Kosten der Einführung im allgemeinen und einzelner Projekte im besonderen gegenüberstellen. Kennzahlen im KVP sind ein Weg, ihn zu steuern, nicht abzuschaffen oder zu verhindern

KVP – eine Frage der Sünde?

geemco-artikel-suende

Zum Abschluss gibt’s manchmal etwas besonderes. Zum Abschluss meiner Artikelserie ist es bloß ein Witz. Aber mit einem ernsten bzw. bedenkenswerten Hintergedanken.

KVP – eine Frage der Wurzeln

Wurzeln

Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess bzw. seine japanische Variante „Kaizen“ hat seine Wurzeln im Lean Management bzw. dem Toyota Production System. Das ist eine weitverbreitende Lehrmeinung, die dann immer wieder in der Meinung endet, dass die asiatische Herkunft und die damit scheinbar verbundene Kultur eine wichtige Voraussetzung ist. Das wird dann ebenso oft als Ausrede oder Vorwand verwendet, dass der KVP in westlichen Unternehmen nicht funktioniert bzw. als Begründung vorgeschoben, warum entsprechende Anstrengungen einen KVP einzuführen nicht erfolgreich waren.

KVP – eine Frage der Offenheit

Offenheit

Eine offene Fehlerkultur ist ein Eckpfeiler des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Fehlerakzeptanz als Lernchancen sind somit eine wichtige Voraussetzung für einen funktionierenden KVP. Diese Voraussetzung ist unabhängig von der Branche und ist beispielsweise auch im Gesundheitswesen notwendig, damit es zu Verbesserungen kommen kann.

KVP – eine Frage der Wanderung

Wanderung

Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess findet vor Ort statt. Wenn sie ihrer Aufgabe gerecht werden wollen, gehen Führungskräfte dazu auf eine Wanderung. Der Fokus liegt dabei nicht auf der Kontrolle der Mitarbeiter sondern auf der Unterstützung durch Fragen, wie sie in der Coaching-Kata vorgeschlagen werden. Dadurch entsteht die notwendige Routine in der Verbesserungs-Kata.