Wo Mörtel im Lean Management zum Einsatz kommt
Was ist der Mörtel und sprichwörtliche Kitt zwischen den Bausteinen des Lean Managements und was bedeutet es für den Fortgang der Bestrebungen zur Verbesserung, wenn er fehlt?
Was ist der Mörtel und sprichwörtliche Kitt zwischen den Bausteinen des Lean Managements und was bedeutet es für den Fortgang der Bestrebungen zur Verbesserung, wenn er fehlt?
Wenn es um Ziele geht, hat die deutsche Sprache bspw. ggü. dem Englischen einen Nachteil. Das ergibt sich einfach aus der Situation, dass es verschiedene Arten von Zielen gibt, die aber in der deutschen Sprache primär nur mit ein- und demselben Begriff belegt werden, dem Ziel eben.
Über Flüche hab‘ ich schon den ein oder anderen Artikel geschrieben. In diesem Artikel geht es auch um ein paar Aspekte der beruflichen Laufbahn, angereichert um ein paar Elemente aus dem Lean-Kontext. Der Ausgangspunkt ist dabei der Gedanke, dass bestimmte Eigenschaften, Fähigkeiten und resultierende Erfolge in sehr vielen Fällen die Ursache sind, dass jemand Karriere macht, das heißt typischerweise zur Führungskraft befördert wird. In Regel besteht ein Teil der Beförderung auch in der Erwartung seitens des Unternehmens, dass sich diese Eigenschaften, Fähigkeiten und die eben dadurch entstehenden Resultate und Erfolge sich weiter verstärken bzw. steigern.
Nach über 500 Blog-Artikeln (und aktuell keinem brennenden Thema für einen neuen) ist mir der Gedanke gekommen, ich könnte doch mal 5S dafür bzw. damit machen. Stellt sich natürlich als erstes die Frage nach den Kriterien, nach denen (aus)sortiert werden soll. Die klassischen Kriterien „brauch‘ ich täglich, wöchentlich, …“ scheinen mir irgendwie in diesem Kontext nicht passend.
Diese Aussage mag vielleicht auf den ersten Blick paradox erscheinen. Es geht mir natürlich hier nicht um klassische Hilfe Situationen, wie bei Unfällen, bei medizinischen Notfällen oder ähnlichem. aber schon der Begriff Hilflosigkeit kann durchaus unterschiedlich ausgelegt werden. Nicht umsonst gibt es den von Martin Seligman geprägten Begriff der erlernten Hilflosigkeit. Diese Gefahr sollte man immer im Hinterkopf behalten, wenn man jemand Hilfe zukommen lassen will.
Verbesserungen in Prozessen sind mehr als nur Verschwendungen zu beseitigen. Jede Verbesserung sollte auch diese drei ganz allgemeinen Elemente enthalten, um erfolgreich zu sein und Bestand zu haben. Dabei geht es nicht nur um die Kunden, sondern noch andere Personenkreise und deren Bedürfnisse
Auf die Bedürfnisse des Kunden zu schauen, kann durchaus eine Herausforderung sein. In der Regel wird dafür auch eine bewusste Entscheidung benötigt, typischerweise auf der Ebene der Unternehmensleitung. Damit alleine ist es aber noch nicht getan. Man (jede:r) muss das im Tagesgeschäft auch umsetzen.
In Gegenüberstellungen von Lean und Agile wird immer wieder darauf verwiesen, dass Agile für die komplexen Situationen zuständig ist und Lean nur für die komplizierten. In meinen Augen ist eine oder die Ursache für diese Annahme, dass Lean aus Werkzeugen und Methoden besteht, die dann auch nur algorithmisch in komplizierten Szenarien zum Einsatz kommen können, weil diese sich durch methodische Ansätze in der Natur der Sache bedingt auflösen lassen. — Jetzt mit einer Ergänzung nach ein paar Jahren ChatGPT & Co. —
Anker sind ein wichtiger Ansatzpunkt, um das Verhalten von Menschen zu beeinflussen (auch das eigene). Dabei wird die Nutzung eines Ankers mit einem resultierenden Verhalten gekoppelt. Es handelt sich dabei zwar nicht um einen kausalen Zusammenhang wie die Schwerkraft, aber durch die Kopplung entsteht trotzdem ein enger Zusammenhang in Form eines Wenn-Dann-Mechanismus.
Entscheidungen sind im unternehmerischen, betrieblichen, wirtschaftlichen Kontext ein wichtiges Element, um die Zukunft aktiv zu gestalten. Eine Kernaussage dabei ist auch, dass auch die Nicht-Entscheidung eine Entscheidung darstellt, nämlich den Status Quo nicht zu verändern. Dabei sollte man sich aber immer über die Randbedingungen und mögliche Konsequenzen im klaren sein. Hier kann es nämlich durchaus zu unerwünschten Effekten kommen, die bei einer Nicht-Entscheidung gar nicht aufgetreten wären.