Ist Lean Management eine Investition?
Ist Lean Management eine Investition? Was sind die Bewertungskriterien dafür und welche Konsequenzen resultieren aus dieser Fragestellung und den zugehörigen Antworten?
Ist Lean Management eine Investition? Was sind die Bewertungskriterien dafür und welche Konsequenzen resultieren aus dieser Fragestellung und den zugehörigen Antworten?
Was passiert bei der Verwendung des Begriffs der wissenschaftlichen Vorgehensweise bei Verbesserungsprozessen und wie sollte man damit umgehen? Auf jeden Fall sollte man sich über mögliche Konsequenzen bewusst sein und potenzielle Folgen nicht dem Zufall überlassen.
Grundsätzlich sind Probleme die Ausgangspunkte für Lösungen. Manchmal sind Probleme auch echte Hindernisse auf dem Weg zu Lösungen. Dann braucht es andere Lösungsansätze (auf der Prozessebene).
Diejenigen, die schon das Vergnügen hatten, mit mir zusammenzuarbeiten, haben in der Regel irgendwann einen meiner (Lieblings-)Sprüche gehört – manchmal früher, manchmal später und nicht immer war es dann ein Vergnügen, diesen Spruch zu hören (so wie die Zusammenarbeit mit mir auch nicht immer ein Vergnügen ist, weil ich manchmal unbequem sein kann).
Es sind nicht die Audits selbst, sondern es ist das, was ihnen zugeschrieben wird, wie sie oft ablaufen, was im Vorfeld passiert, was hinterher passiert (oder auch nicht passiert). Vermutlich so ziemlich jede:r, der/die den Begriff hört, hat ganz schnell ein Bild im Kopf, von „Dingen“, die ich schon aufgelistet habe und jetzt noch etwas ausführen will. Das Interessante daran ist, dass man in der Regel dieses Bild im Kopf hat, auch wenn man das selbst so noch nie erlebt hat. Aber in der ein oder anderer Art hat man es von anderen so gehört und es scheint so, dass es in den meisten Organisationen im kollektiven Gedächtnis zu stecken scheint und sich von Generation zu Generation verbreitet.
Die Antwort auf diese Frage wird ganz schnell klar, wenn man sich fragt, was denn die charakteristischen Merkmale eines Sandwich sind. Es ist nicht der Belag. Es gibt Thunfisch-Sandwiches, Schinken-Sandwiches, aber auch vegetarische Varianten mit Käse oder ähnlichem. Charakteristisch ist auch nicht die Art des Brots. Es kann Weißbrot, Schwarzbrot, Toastbrot oder irgendeine andere Brotsorten sein. Charakteristisch für ein Sandwich sind die beiden Brotscheiben. Und diese Reduktion und die bestehenden Freiheitsgrade bei allem, was dazwischen liegt, inkl. der Art des Brots, ist es was den Vergleich mit Lean erlaubt.
Welchen Mehrwert würde ein Lean Manifest liefern (vergleichbar zum agilen Manifest oder anderen)? Braucht es das oder wäre es vielleicht sogar hinderlich? Welche Antworten und Konsequenzen ergeben sich aus dieser Fragestellung?
Wissen und Erfahrung kann auch ein Fluch sein, wie viele andere positive Eigenschaften. Wie geht man dann damit um, nicht nur im Lean-Kontext?
Mit dem A meine ich natürlich nicht den ersten Buchstaben des Alphabets. Es geht mir auch nicht um das A aus dem A3-Management. Vielmehr geht mir um das A aus dem Act als dem letzten Teil aus dem PDCA-Zyklus. Der Gedanke zu diesem Artikel ist aus dem siebten Teil einer Artikelserie von Heiko Bartlog im Blog der t2informatik entstanden.
Dass ein Blatt Papier im A3-Format namensgebend für das A3-Management war, dürfte sich langsam herumgesprochen haben. Entscheidend ist aber die Frage, was sich auf einen Stück Papier dieser Größe alles unterbringen lässt. Das lässt sich metaphorisch auch mit einer Landkarte erklären. Wenn man die „Flughöhe“ einer flügellosen Termite annimmt, wird die abbildbare Fläche (der Realität) maximal die Fläche dieses Stück Papiers einnehmen. Das mag für eine Termite zwar in der Relation immer noch einer kleinen Werkhalle entsprechen, aber wenn man menschliche Dimensionen annimmt, wird es weniger als ein Viertel eines Kantinensitzplatzes sein.